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zuletzt aktualisiert: Spielberichte
Letzte Änderung am Montag, 26. April 2010 um 19:30:19 Uhr.
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Hier sind die Spielberichte zu unseren Spielen
31.08.2011 - 05.09.2011 - 15.09.2011 - 19.09.2011 - 20.09.2011 - 21.09.2011 - 25.09.2011 - 26.09.2011 - 29.09.2011 - 02.10.2011 - 06.10.2011 - 09.10.2011 - 10.10.2011 - 19.10.2011 - 23.10.2011 - 25.10.2011 - 30.10.2011 - 03.11.2011 - 06.11.2011 - 07.11.2011 - 09.11.2011 - 15.11.2011 - 16.11.2011 - 20.11.2011 - 21.11.2011 - 24.11.2011 - 27.11.2011 - 30.11.2011 - 05.12.2012 - 07.12.2011 - 10.12.2011 - 14.12.2011 - 18.12.2011 - 04.01.2012 - 07.01.2012 - 08.01.2012 - 11.01.2012 - 14.01.2012 - 15.01.2012 - 18.01.2012 - 21.01.2012 - 22.01.2012 - 25.01.2012 - 28.01.2012 - 30.01.2012 - 01.02.2012 - 04.02.2012 - 05.02.2012
Eigentlich war die Niederlage nicht eingeplant und sie war auch unnötig: Die männliche U 18 des MTV Bad Bevensen verlor bei ATS Cuxhaven mit 54:60. Die nur mit fünf Spielern angereisten MTVer zeigten in der ersten Halbzeit keine guten Leistungen. Nach der ersten Spielhälfte lagen sie mit zehn Punkten zurück (25:35). Im dritten Viertel konnten sie sich steigern und kamen bis auf drei Punkte an die Cuxhavener heran (30. Minute (44:47). Diese Differenz blieb auch noch in den Anfangsminuten des Schlussviertels bestehen, doch dann setzten sich die Gastgeber durch einen 7:0-Lauf spielentscheidend ab.
Für den MTV spielten: Wiegel (19 Punkte), Lammers (11), Tippel (10), Barthel (8), Schwenson (6).
Die männliche U 16 musste ihr Auswärtsspiel bei MTV Luhdorf-Roydorf kurzfristig absagen zu kurzfristig. Deshalb wurde von der Spielleitung auf Spielverlust entschieden.
Nach der Heimniederlage in der Regionalliga gegen die Lübecker TS am Samstag gewann die Herren des MTV Bad Bevensen ihr Viertelfinalspiel im Bezirkspokalwettbewerb beim TSV Sievern deutlich mit 82:45. Allerdings war es nach Ansicht von Stefan Kettenburg eine „eher zähe Angelegenheit, wir haben uns sehr schwer getan“. Die Gastgeber waren gegen die drei Klassen höher spielenden Bevenser hoch motiviert und wussten sich im zweiten und dritten Viertel gut in Szene zu setzen. Die große Punktdifferenz im Endergebnis kam dadurch zustande, dass die MTVer im Schlussviertel noch einmal „eine Schippe nachlegen“ konnten. Jakob Kettenburg (31) und Andreas Willing (16) punkteten zweistellig für die Bevenser, die sich mit diesem Sieg sowohl für das „Final-Four-Turnier“ im Bezirkspokalwettbewerb als auch für die nächste Ausgabe des Landespokalwettbewerbs qualifizierten.
„Die Tagesform wird entscheiden.“ So hieß es im Vorbericht auf das Spiel des MTV Bad Bevensen Lüneburg gegen die Lübecker Turnerschaft. Und die Tagesform der Lübecker war dann doch besser: Das Team Heide verlor mit 56:71. Die Heidjer verpassten damit, in der Tabelle ein wenig höher zu klettern und den Anschluss an die Spitzengruppe zu halten.
Es war ein „Start-Ziel-Sieg“ für die Lübecker: Sie erzielten mit einem Dreier durch Schäfer die ersten Punkte nach dem Anfangs-Sprungball und behielten bis zum Ende der Partie die Führung.
In der nervösen Anfangsphase des Spiels gab es auf beiden Seiten viele Fehlwürfe und nur wenige zwingende Offensivaktionen. So endete das ersten Viertel mit einem 8:14-Stand für die Gäste. Im zweiten Viertel konnten die Gastgeber ihren Rückstand ein wenig reduzieren, waren in der 18. Spielminute bis auf zwei Punkte „dran“ (22:24), aber zur Halbzeit führten die Gäste wieder mit fünf Punkten (28:33).
Auch das dritte Viertel verlief recht ausgeglichen. Beide Teams verteidigten intensiv und ließen nur wenige Wurfchancen zu. Mit der Sirene zum Ende des Viertels vergrößerte der Dreier-Spezialist Kolk für die Lübecker deren Vorsprung auf sieben Punkte (40:47).
Erst im Schlussviertel konnten sich die Gäste nicht zuletzt wegen ihrer Treffsicherheit von der Freiwurflinie entscheidend absetzen, während den MTVern zu viele Fehler in der Offensive unterliefen.
Die Lübecker gewannen dieses Spiel, weil sie eine hervorragende Defensivleistung ablieferten. Sie erzwangen sehr viele „Turnovers“ der MTVer und ließen kaum freie Würfe zu. Die Trefferquote der Gastgeber war sehr schwach, auch im Reboundverhalten zeigten sie Schwächen.
Trainerin Hanna Ballhaus hatte sich in der Halbzeitpause noch optimistisch gezeigt und an einen Sieg ihrer Schützlinge geglaubt. Nach der Partie war sie – wie ihre Spieler - durchaus frustriert: „Die Niederlage war unnötig. Die Lübecker haben sehr gut verteidigt, wir haben nicht gut getroffen. Wir machen uns das Leben manchmal sehr schwer.“
Statistik (Name, Punkte, Freiwurfversuche, Treffer, Dreier, Fouls):
Alvin Hartmann 5-0-0-1-2
Stefan Kettenburg 6-2-1-1-2
Jakob Kettenburg 8-2-0-0-1
Michael Tetzer 4-0-0-0-1
Andreas Willing 19-1-1-0-4
Kristoffer von der Ohe 0-0-0-0-1
Jan Schröder 0-0-0-0-0
Sascha Gilbert 0-0-0-0-1
Christian Hellbrügge 8-2-2-0-4
Steve Ayoub 6-0-0-0-5
Kevin Knaust 0-0-0-0-0
Summen: 56-7-4-2-22
Einen „Doppelspieltag“ haben die Regionalliga-Basketballer des MTV Bad Bevensen Lüneburg vor sich: Am Samstagabend bekommen sie in der KGS-Halle in Bad Bevensen Besuch vom Team der Lübecker Turnerschaft, am späten Sonntagnachmittag sind sie (als MTV Bad Bevensen) zu Gast beim TSV Sievern, wo sie ein Viertelfinalspiel im Kampf um den Pokal des Bezirksfachverbands bestreiten.
Ein Blick auf die Tabelle der 2. Regionalliga und auf deren Ergebnisse zeigt sehr deutlich die Ausgeglichenheit der Liga. Hinter dem Spitzenreiter BG Halstenbek / Pinneberg und vor dem Schlusslicht SC Itzehoe II gibt es eigentlich ein großes Mittelfeld, in dem jede Mannschaft jede andere an einem guten Tag schlagen kann, die Tagesform ist ein wesentlicher Faktor. Das von Trainerin Hanna Ballhaus betreute Team Heide scheint davon besonders betroffen zu sein. Die MTVer lieferten einige sehr gute Spiele ab, mussten aber auch herbe Niederlagen einstecken, eine davon im Oktober in Lübeck. Dort verloren sie – nachdem sie im ersten Viertel noch geführt hatten – glatt mit 48:68. Schon allein wegen dieses Ergebnisses werden die Gastgeber besonders motiviert in diese Partie gehen. Sie müssen dabei aber immer noch auf den langzeitverletzten Benjamin Lotze verzichten. Auch für Timm von Dressler ist die Saison auf Grund einer schwerwiegenden Verletzung bereits zu Ende. Ob die jungen Hittfelder zur Verfügung stehen, entscheidet sich erst in letzter Minute.
Die Lübecker sind in diesem Jahr noch ungeschlagen und haben sich durch drei Siege in Folge (gegen Bramfeld, Norderstedt und Itzehoe) am „unteren Rand des Mittelfelds“ der Tabelle festgesetzt. Ihr Problem scheint zu sein, dass nicht immer alle wichtigen Spieler zur Verfügung stehen. Wenn sie mit ihren Topscorern Eckstein, Hillner, Dünnes und Softic in Bad Bevensen antreten können, dann sind sie auf jeden Fall ein sehr ernst zu nehmender Gegner und es wird wieder einmal die bessere Tagesform entscheiden, wer als Sieger aus der Halle gehen kann.
Für die MTVer wäre ein Sieg schon angesichts des Restprogramms wichtig, schließlich geht es da unter anderem gegen die Mannschaften, die im Augenblick auf den ersten drei Plätzen in der Tabelle liegen („HaPi“, BC Hamburg, Wedel).
Das Pokalspiel bei dem Bezirksligisten TSV Sievern dürfen die MTVer auch nicht auf die leichte Schulter nehmen. Die Gastgeber dominieren ihre Liga sehr deutlich und werden in der kommenden Saison mit Sicherheit in der Bezirksoberliga eine gute Rolle spielen. Und Pokalspiele haben bekanntlich ja ihre „eigenen Gesetze“, es ist oft genug vorgekommen, dass der „Underdog“ dem Favoriten ein Bein gestellt hat. Trotzdem wäre ein Ausscheiden aus dem Pokalwettbewerb, den die Bevenser in den letzten Jahren beherrscht haben (neun Mal gewannen sie den Pokal in den letzten zehn Jahren) schon eine Sensation.
Die beiden Jugendmannschaften reisen an diesem Wochenende zu Auswärtsspielen. Die männliche U 18 muss beim ATS Cuxhaven antreten und möchte dort ihren knappen Hinspielerfolg (78:71) wiederholen. Die männliche U 16 spielt beim Namensvetter MTV Luhdorf-Roydorf mit guten Erfolgsaussichten.
Die männliche U 16 des MTV Bad Bevensen bezwang das Team des TVJ Walsrode in einem Nachholspiel mit 63:53. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit (28:28) konnten sich die MTVer im dritten Viertel spielentscheidend absetzen (50:40). Trotz eines 10:0-Laufs in der Mitte des Schlussviertels konnten die Walsroder den Sieg der Bevenser Gastgeber nicht mehr gefährden.
Das Niveau des Spiels war nicht besonders hoch. Der TVJ Walsrode zeigte eine noch akzeptable taktische Ausbildung, während die MTVer durch eher durch Einzelaktionen zu Korberfolgen kamen.
Für den MTV spielten: Wernhardt (25 Punkte), Barthel (22), Michael Kalz (6), Chales de Beaulieu (5), Markus Kalz (4), Becker (1).
Zufriedene Gesichter gab es bei den Basketballern des MTV Bad Bevensen Lüneburg am späten Samstagabend im Sportpark Kreideberg zu sehen: Der Pflichtsieg gegen den Tabellenletzten SC Itzehoe II wurde eingefahren, er fiel mit 89:56 sehr deutlich aus, deshalb hat das Team endlich wieder eine positive Korbdifferenz, der fünfte Tabellenplatz wurde gehalten.
Allerdings benötigten die vereinigten MTVer eine lange Anlaufzeit, um richtig „in die Gänge zu kommen“. Im gesamten ersten Viertel lieferten sie eine schwache Leistung ab. In der Defensive begingen sie gegen die zum Korb ziehenden Itzehoer zu oft „dumme“ Fouls, die die Gäste durch eine hohe Treffsicherheit an der Freiwurflinie zu ihren Gunsten ausnutzten, außerdem profitierte der Tabellenletzte von zahlreichen Ballverlusten der Heidjer und von einer schwachen Trefferquote der MTVer. So war es eigentlich kein Wunder, dass die Itzehoer kurz vor Ablauf der ersten zehn Minuten mit 31:15 in Führung lagen. Ein Dreier von Jan Schröder beim letzten Angriff des MTV im ersten Viertel ließ auf Besserung im weiteren Verlauf des Spiels hoffen.
Und das zweite Viertel verlief ganz anders als das erste und ganz nach dem Geschmack der zahlreichen Zuschauer. Trainerin Hanna Ballhaus „verordnete“ eine veränderte Defensivtaktik, die Ballverluste wurden minimiert, die Trefferquote der Heidjer steigerte sich, während die der Itzehoer nun sehr schwach wurde. Sie erzielten einen einzigen Feldkorb in diesem Viertel, während die MTVer Punkt für Punkt aufholten und durch einen von Sascha Gilbert abgeschlossenen Schnellangriff in der 17. Spielminuten zum ersten Mal in Führung gingen (34:33). Die Seiten wurden beim Stand von 41:35 für das Team Heide gewechselt.
Gleich nach der Pause sorgte besonders Andreas Willing dafür, dass der Vorsprung der MTVer weiter ausgebaut wurde. Die Heidjer waren auch in dieser Phase des Spiels das dominierende Team, allerdings sorgte der Itzehoer Pinske mit zwei Dreiern in Folge dafür, dass sein Team nicht zu sehr ins Hintertreffen geriet. Mit einem 61:50 für die Heidjer ging es in das Schlussviertel.
Gleich zu Beginn der letzten zehn Minuten erzwangen Jan Schröder und Alvin Hartmann durch zwei Dreier die endgültige Entscheidung zu Gunsten der Heidjer. Danach dominierten die Gastgeber das Spielgeschehen gegen die frustrierten und resignierenden Gegner nach Belieben. Die Itzehoer verzettelten sich in Einzelaktionen, während die MTVer sowohl durch Schnellangriffe nach Ballgewinnen als auch durch klug vorgetragene Offensivaktionen immer wieder zu Korberfolgen kamen.
Trainerin Hanna Ballhaus war insgesamt mit der Leistung ihrer Schützlinge zufrieden: „Das erste Viertel kann man vergessen, da waren wir wirklich schlecht, aber im zweiten und dritten Viertel haben die Jungen gut gespielt, so, wie ich mir das vorstelle. Das Schlussviertel war dann eher ein lockeres Trainingsspiel.“
Statistiken (Name, Punkte, Freiwurfversuche, Freiwurftreffer, Dreier, Fouls):
Alvin Hartmann 11-0-0-3-3
Stefan Kettenburg 0-0-0-0-4
Jakob Kettenburg 15-1-1-2-2
Michael Tetzer 0-0-0-0-1
Marco Koeppe 8-6-4-0-0
Andreas Willing 26-6-4-0-2
Kristoffer von der Ohe 2-2-2-0-3
Jan Schröder 6-0-0-2-0
Sascha Gilbert 12-2-2-0-1
Christian Hellbrügge 5-0-0-1-1
Steve Ayoub 4-0-0-0-1
SUMME: 89-17-13-8-18
Vor dem Spiel am vergangenen Wochenende in Norderstedt waren die Basketballer des MTV Bad Bevensen Lüneburg eigentlich frohen Mutes, das dritte Spiel in Folge gewinnen zu können. Es ging gegen ein Team aus der Abstiegszone, das gerade gegen den bis dahin sieglosen Tabellenletzten verloren hatte. Das Ergebnis ist bekannt: Die MTV unterlagen in Norderstedt dem 1.SC mit 67:74 und sie spielten dabei eine gute Rolle als „Aufbauhelfer“.
Am kommenden Samstag geht es nun ab 20 Uhr im Sportpark Kreideberg in Lüneburg gegen den – immer noch – Tabellenletzten, die zweite Mannschaft des SC Itzehoe. Eigentlich könnte das der ideale „Aufbauhelfer“ für die Heidjer sein, die sich über den Ausrutscher in Norderstedt erheblich geärgert haben. Ein Sieg gegen die vermeintlich schwachen Gäste käme da den MTVern gerade recht.
Trotzdem sollten die Heidjer ihre Gegner nicht unterschätzen, denn die haben gerade gegen vermeintlich starke Teams der Liga (Bramfeld, BC Hamburg) durchaus gute Leistungen gezeigt.
Bei der Partie in Norderstedt ließen sich die MTVer besonders in der Offensive das Spiel der Gastgeber aufzwingen – dieses Mal müssen sie versuchen, selbst die Initiative zu ergreifen.
Das Hinspiel entschieden die Heidjer sehr deutlich mit 95:61 für sich – ein Sieg in dieser Höhe würde ihrem Korbverhältnis gut tun, aber überhaupt ein Sieg sollte es schon sein.
Am Sonntag um 13 Uhr tritt die männliche U 16 des MTV Bad Bevensen in einer Nachholbegegnung gegen das Team des TVJ Walsrode an. Wenn die Schützlinge von Trainer Zinn eine ähnlich starke Vorstellung zeigen können wie am letzten Sonntag gegen die BG Rotenburg / Scheeßel, dann könnte es mit einem Erfolg in der Waldschule klappen.
Zwei spannende Basketballspiele gab es am Sonntag in der Turnhalle der Waldschule zu sehen – mit einer Niederlage uns einem Sieg für die Nachwuchsspieler des MTV Bad Bevensen.
Die männliche U 16 hatte den hohen, ungeschlagenen Meisterschaftsfavoriten BG Rotenburg / Scheeßel zu Gast. Das Hinspiel hatten die MTVer glatt mit 59:101 verloren. Eine solche „Klatsche“ schien sich in den ersten Spielminuten wieder anzubahnen, denn die Bevenser erzielten ihre ersten Punkte erst in der 6. Minute, da führten die Gäste bereits mit 10:0. Doch dann legten die Gastgeber ihren Respekt ab, kamen gut ins Spiel und konnten sogar mit einer minimalen Führung (39:38) in die Halbzeitpause gehen. Die Partie blieb auch im dritten Viertel spannend, die Rotenburger übernahmen zwar wieder die Führung, konnten sich aber nur geringfügig absetzen. Mit einem 54:59 ging es in die letzten zehn Minuten und selbst jetzt spielten die Bevenser durchaus eine gute Rolle, vor allem in kämpferischer Hinsicht. Am Ende gewannen die Gäste mit 82:74, aber die MTVer zogen sich mit dieser Leistung gut aus der Affäre.
Für den MTV spielten: Barthel (35 Punkte), Tippel (16), Chales de Beaulieu (11), Klippe (10), Becker (2), Meyer.
Noch spannender verlief die Partie zwischen der männlichen U 18 des MTV und der des TSV Buxtehude-Altkloster. Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel (21:21) erarbeiteten sich die MTVer bis zur Halbzeitpause einen 10-Punkte-Vorsprung (37:27). Von diesem Vorsprung zehrten sie dann in der zweiten Halbzeit. Fünf Minuten vor dem Spielende war er fast aufgebraucht (60:59). Aber mit Glück und Geschick sicherten sie sich den letztendlich verdienten Sieg, der mit 65:61 sehr knapp ausfiel. Die MTVer zeigten keine gute Leistung und hatten vor allem in der Offensive und im Reboundverhalten große Schwächen.
Für den MTV spielten: Schwenson (19 Punkte), Lammers (18), Wiegel (16), Tippel (8), Barthel (4), Rother.
„Dumm gelaufen“ – das Kooperationsteam MTV Bad Bevensen Lüneburg musste sich beim 1.SC Norderstedt mit 67:74 geschlagen geben und leistete damit „Aufbauhilfe“ für die Gastgeber, die nach fünf Niederlagen in Folge zu ihrem ersten Erfolg kamen und sich im Abstiegskampf ein wenig Luft verschafften.
Das Fazit der Trainerin Hanna Ballhaus fiel dann auch entsprechend frustriert aus: „Es war eigentlich wie immer: Wenn wir uns das Spiel des Gegners aufzwingen lassen und der gewinnen will, dann lassen wir das zu.“
Das Spiel in Norderstedt war über die gesamte Spielzeit eng. Die Gastgeber hatten Vorteile in den ersten beiden Vierteln und sie gingen mit einem 8-Punkte-Vorsprung in die Halbzeitpause. Beim Stand von 44:36 für die Gastgeber wurden die Seiten gewechselt.
Im dritten Viertel konnten die vereinigten MTVer ihren Rückstand zwar ein wenig verkürzen (30. Minute 54:58), aber sie waren nicht in der Lage, durch eine Schlussoffensive das Spiel zu ihren Gunsten zu drehen.
Wie in mehreren Spielen mit negativem Ausgang im Verlauf der Saison waren die Heidjer auch in Norderstedt nicht in der Lage, ihre Offensivsysteme konsequent auszuspielen.
Am Samstag steht für die Basketballer des MTV Bad Bevensen Lüneburg das Gastspiel beim 1.SC Norderstedt auf dem Programm. Die vereinigten MTVer gehen in diese Partie auf Grund der Tabellensituation als Favoriten, aber sie dürfen sich ihres Erfolgs nicht zu sicher sein. Die Norderstedter haben ihre letzten fünf Spiele verloren, ihr letztes Erfolgserlebnis hatten die Mitte November im Spiel gegen den Bramfelder SV. Seitdem sind sie in der Tabelle immer weiter abgerutscht und schweben mittlerweile (punktgleich mit dem BBC Rendsburg und der Lübecker TS) in Abstiegsgefahr – auch wenn die Saison noch lang ist. Am vergangenen Wochenende verhalfen sie sogar dem bis dahin sieglosen Schlusslicht SC Itzehoe II zum ersten Sieg. Der fiel zwar sehr knapp aus (74:75), macht die Situation der Norderstedter aber noch prekärer. Für sie ist ein Erfolg sehr wichtig und deshalb werden sie alles daran setzen, einen Sieg der Heidjer zu verhindern. Darauf müssen die MTVer gefasst sein und sie werden sich einstellen müssen auf eine kampfbetonte und harte Partie. Von den Spielern her sind die Norderstedter gar nicht mal schlecht besetzt, schließlich haben vier Spieler, die durchschnittlich zweistellig punkten können. Sie scheinen jedoch nicht immer mit ihrem besten Team auflaufen zu können.
Spiele gegen den 1.SC Norderstedt waren für die Heidjer immer schwierig zu gestalten. So auch das Hinspiel, bei dem sie einen 32-Punkte-Vorsprung in der 25. Minute fast noch verspielt hätten und nur mit 70:62 gewannen. Schon allein die Erinnerung an dieses Spiel sollte den MTVern bewusst machen, dass es ohne eine konzentrierte und konstante Leistung über die gesamte Spielzeit ein durchaus enges Match werden kann.
Andererseits werden sie Gäste selbstbewusst auftreten können, schließlich haben sie die beiden ersten Spiele in diesem Jahr für sich entscheiden können.
Am Sonntag gibt es in der Turnhalle der Waldschule zwei Jugendspiele zu sehen. Die männliche U16 des MTV bekommt um 13 Uhr Besuch von der BG Rotenburg / Scheeßel und muss leider mit einer Niederlage rechnen. Schon das Hinspiel ging mit 59:101 verloren. Um 15 Uhr spielt die männliche U18 gegen das Team des TSV Buxtehude und die Bevenser Jungen haben eine gute Chance, ihren Hinspielerfolg zu wiederholen.
Zwei Siege konnten die MTV-Jugendmannschaften bei den Uelzen Baskets einfahren.
Die mU18 hatte einige Mühe, lag zur Halbzeitpause mit zwei Punkten zurück (27:29). Auch in der zweiten Halbzeit ging es sehr eng weiter. In der 37. Spielminute war die Partie immer noch ausgeglichen (61:61). Erst dann konnten sich die MTVer absetzen. Endstand: 76:66.
Für den MTV spielten: Lauri Schwenson (17), Tippel (14), Lammers, Wiegel (je 12), Barthel (10), Stumpf (9), Rother (2).
Leichter hatte es die mU16. Sie führte zur Halbzeit bereits mit 35:21. Im dritten Viertel konnten die Uelzener zwar ein paar Punkte gutmachen, aber das Schlussviertel gehörte wieder den MTVern, die mit 81:53 gewannen.
Für den MTV spielten: Barthel (20), Michael Kalz (16), Klippe, Tippel (je 14), Meyer (7), Chales de Beaulieu (6), Becker (4), Markus Kalz, Joel Schwenson (0).
Es war zwar nicht der erwartete hochklassige „Basketball-Leckerbissen“, aber immerhin gelang dem Kooperationsteam MTV Bad Bevensen Lüneburg die Revanche für die Hinspielniederlage gegen den Bezirksrivalen BG Rotenburg / Scheeßel: Die Heidjer gewannen mit 100:77.
Die Gäste hatten sehr kurzfristig um eine Spielverlegung gebeten, weil einige wichtige Spieler aus beruflichen Gründen oder krankheitsbedingt nicht zur Verfügung standen. Die Heidjer hatten dieser Bitte nicht entsprochen, weil auch bei ihnen mit Benjamin Lotze (immer noch verletzt), Michael Tetzer (beruflich verhindert) und dem Neuzugang Steve Ayoub wichtige Spieler fehlten. Die Ausfälle auf Seiten der Rotenburger machten sich aber offensichtlich mehr bemerkbar.
Den Rotenburgern gelangen die ersten Punkte der Partie durch zwei verwandelte Freiwürfe von Liermann und sie waren in den ersten Spielminuten ein durchaus ebenbürtiger Gegner. In der 7. Minute führten sie noch mit 11:7, bevor die vereinigten MTVer sich durch einen 12:0-Lauf innerhalb von drei Minuten schon ein wenig absetzen konnten. Doch auch im zweiten Viertel ließen sich die Gäste noch nicht abschütteln, der Vorsprung der Heidjer wuchs erst kurz vor der Halbzeitpause durch zwei Dreier von Jakob Kettenburg wieder auf acht Punkte an. Beim Stand von 41:33 für die MTVer wurden die Seiten gewechselt.
Bei diesem Vorsprung blieb es zunächst auch im dritten Spielabschnitt, erst kurz vor dem Schlussviertel konnten sich die Heidjer durch einen 9:0-Lauf spielentscheidend absetzen. Mit einem 73:57 ging es in die letzten zehn Minuten. In denen vergrößerten die MTVer ihren Vorsprung kontinuierlich bis zur vorletzten Spielminute auf 29 Punkte (99:70). Dann vertändelten sie aber einen noch deutlicheren Sieg (der für den „direkten Vergleich“ wichtig werden könnte) durch einige leichte Ballverluste, die von den Rotenburgern zur „Ergebniskosmetik“ genutzt wurden. Den 100. Punkt erzielte der Youngster Till Tegeler mit einem verwandelten Freiwurf.
Trainerin Hanna Ballhaus zeigte sich nach dem Spiel zwar erfreut über den Sieg, aber sah auch noch „Luft nach oben“: „Die Offensivleistung war schon viel besser als in den vorangegangenen Spielen, aber man muss auch zugeben, dass die Rotenburger nicht besonders gut verteidigt haben. Schade, dass wir nicht die Gelegenheit genutzt haben, den direkten Vergleich für uns zu entscheiden.“
Überragender Spieler der MTVer war Jakob Kettenburg (33 Punkte, 5 Dreier). Die jungen Hittfelder kamen alle drei zum Einsatz, bekamen viel Spielzeit und zeigten dabei, dass sie in dieser Spielklasse sehr gut mithalten können.
Statistik (Name, Punkte, Freiwurfversuche, Freiwurftreffer, Dreier, Fouls):
Alvin Hartmann 2-0-0-1-3
Stefan Kettenburg 10-2-1-1-0
Jakob Kettenburg 33-7-6-5-2
Marco Koeppe 7-0-0-1-2
Kristoffer von der Ohe 2-0-0-0-1
Andreas Willing 18-0-0-0-5
Timm von Dressler 2-0-0-0-0
Jan Schröder 5-0-0-1-2
Sascha Gilbert 0-0-0-0-1
Christian Hellbrügge 6-0-0-0-4
Till Tegeler 14-4-2-0-3
Seit den frühen Morgenstunden des Samstags ist Steve Ayoub für das Team Heide spielberechtigt. Der 27-jährige Center kommt von der TSG Bergedorf. Er hat in dieser Saison für seinen bisherigen Verein acht Spiele bestritten, in denen er 19 Punkte erzielt hat. Sein Vereinswechsel ist darin begründet, dass er in Lüneburg studiert.
Am Samstag gibt es „endlich mal wieder“ Regionalliga-Basketball in Bad Bevensen zu sehen: Das Kooperationsteam MTV Bad Bevensen Lüneburg empfängt um 20 Uhr in der Turnhalle der Waldschule das Team der BG Rotenburg / Scheeßel. Dieser „Klassiker“ hat gerade mal vor vier Wochen in Scheeßel stattgefunden, weil das Spiel auf Wunsch der Rotenburger vom zweiten Spieltag der Saison auf den letzten der Hinrunde verlegt worden war. Auch dieses Mal hatten die Gäste darum gebeten, die Partie zu verlegen, weil einige Spieler offenbar verletzt oder krank oder beruflich verhindert sind. Die Verantwortlichen des Teams Heide haben jedoch diesen Verlegungswunsch abgelehnt, denn auch die Heidjer werden nicht in Bestbesetzung antreten können.
Auch wenn die Rotenburger nicht mit ihrer stärksten Mannschaft antreten können, wird es trotzdem schwer für die vereinigten MTVer werden, gegen die Gastmannschaft zu bestehen. Im Hinspiel haben die Rotenburger gezeigt, wie man erfolgreich gegen die Offensivsysteme der Heidjer vorgehen kann, das werden sie auch in Bad Bevensen zeigen wollen.
Andererseits haben die Gastgeber ihre Lehren aus der deutlichen Niederlage beim Tabellenzweiten (64:92) gezogen und an ihren „Schwächen“ gearbeitet. Außerdem wird ihnen der Sieg bei der TSG Bergedorf am vergangenen Wochenende (75:70) Selbstvertrauen geben.
Auf jeden Fall wird am Samstag eine spannende Partie zu sehen sein zwischen zwei ebenbürtigen, technisch und taktisch gut ausgebildeten Mannschaften – ein Leckerbissen, den man sich nicht entgehen lassen sollte.
Die beiden Jugendmannschaften des MTV Bad Bevensen haben am Samstag Auswärtsspiele bei den Uelzen Baskets zu bestreiten. Sowohl die männliche U 16 als auch die männliche U 18 gehen als Favoriten in ihre Spiele.
Die männliche U 16 des MTV Bad Bevensen kam zu dem erwarteten Erfolg über das Team des TuS Nenndorf. Das Endergebnis von 80:54 spiegelt die Überlegenheit der MTV-Spieler wieder. Schon nach dem ersten Viertel führten sie mit 21:9. Die Seiten wurden beim Stand von 40:26 gewechselt. Besonders im dritten Viertel zeigten die MTVer eine ansprechende Leistung, als sie auf 62:38 davonzogen. Der Erfolg hätte noch deutlicher ausfallen müssen, aber besonders im Schlussviertel ließen die Bevenser viele Chancen zum Punkten ungenutzt.
Für den MTV spielten: Barthel (25 Punkte), Tippel (24), Klippe (14), Chales de Beaulieu (8), Meyer (7), Schwenson (2).
Nachtrag der Statistik des Spiels des MTV Bad Bevensen Lüneburg bei TSG Bergedorf (Name, Punkte, Freiwurfversuche, Freiwurftreffer, Dreier, Fouls):
Sascha Gilbert 10 – 0 – 0 – 2 – 4
Alvin Hartmann 16 – 4 – 2 – 4 – 4
Jakob Kettenburg 21 – 6 – 4 – 1 – 4
Stefan Kettenburg 4 – 0 – 0 – 0 – 2
Jan Schröder 0 – 0 – 0 – 0 – 4
Till Tegeler 0 – 0 – 0 – 0 – 1
Kristoffer von der Ohe 0 – 2 – 0 – 0 – 0
Timm von Dressler 7 – 0 – 0 – 1 – 1
Andreas Willing 17 – 4 – 3 – 0 – 2
Summe: 75 – 16 – 9 – 8 – 22
Zu einem wichtigen Auswärtssieg kam das Kooperationsteam MTV Bad Bevensen Lüneburg in der 2. Regionalliga: Die Schützlinge von Trainerin Hanna Ballhaus gewannen bei der TSG Bergedorf mit 75:70. Wichtig ist dieser Erfolg in dreierlei Hinsicht: Der Tabellenplatz im sicheren Mittelfeld (und Blick nach „oben“) wurde durch den Sieg beim Tabellennachbarn gefestigt; der Erfolg gibt Selbstvertrauen für die anstehenden Aufgaben; und es ist natürlich sehr angenehm, in das neue Jahr und in die Rückrunde mit einem Erfolgserlebnis zu starten.
Die MTVer begannen mit einem 6:0-Lauf, mussten dann aber in der 4. Spielminute den Ausgleich hinnehmen, sie dominierten aber im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit das Spielgeschehen. Sie zeigten gegen die Mann-Mann-Verteidigung der Bergedorfer eine gute Leistung und führten nach den ersten zehn Minuten mit 18:12. Im zweiten Viertel bauten sie ihren Vorsprung auf komfortable 16 Punkte aus. Beim Stand von 44:28 wurden die Seiten gewechselt.
Gleich nach der Halbzeitpause kam es zu einem offenen „Schlagabtausch“ zwischen beiden Teams, bei dem beide Mannschaften abwechselnd punkteten. Doch dann kamen die Gastgeber besser ins Spiel. Das gelang ihnen durch eine Umstellung in ihrer Defensive auf eine Zonenverteidigung. Damit hatten die Heidjer – wie schon in dem deutlich verlorenen Spiel bei der BG Rotenburg / Scheeßel kurz vor Weihnachten – ihre Probleme. So ist zu erklären, dass die Vorsprung der vereinigten MTVer dahin schmolz. In der Schlussphase brachten sie trotzdem den Sieg (nicht zuletzt wegen der Treffsicherheit aus der Distanz) mit Geschick unter Dach und Fach. Bei den Bergedorfern war der Topscorer der Liga, Lazar Georgiev, zu sehr auf sich alleine gestellt, während die Gäste mannschaftlich geschlossener agierten.
Kapitän Jakob Kettenburg meinte nach dem Spiel: „Unser Sieg war sicherlich verdient, auch wenn unser Offensivspiel in der zweiten Halbzeit nicht optimal war. Aber wir wissen jetzt noch besser, woran wir arbeiten müssen.“
Kaum sind die Feiertage vorbei, da geht es auch schon wieder „in die Vollen“ für die Basketballer des Kooperationsteams MTV Bad Bevensen Lüneburg. Zum Auftakt der Rückrunde müssen sie bei der TSG Bergedorf antreten – und das zu einer für die Liga recht ungewöhnlichen Spielzeit, nämlich am Samstag um 15 Uhr.
Beide Teams haben in der Hinrunde mit der gleichen Anzahl von Siegen (fünf) und Niederlagen (ebenfalls fünf) beendet. Die Bergedorfer haben zwar das bessere Korbverhältnis (Korbdifferenz + 37, bei den Heidjern beträgt die Korbdifferenz – 45), trotzdem stehen die MTVer in der Tabelle vor den Gastgebern auf dem 6. Tabellenplatz, weil der „direkte Vergleich“ beim Basketball eine bedeutende Rolle spielt, und der spricht für die Gäste, die zum Saisonauftakt gegen die Bergedorfer einen 73:63-Sieg einfahren konnten.
Natürlich werden die Heidjer versuchen, diesen Erfolg in Bergedorf zu wiederholen. Nach der heftigen Niederlage bei der BG Rotenburg zum Abschluss der Hinrunde (64:92) wäre ein Sieg gut für das Selbstbewusstsein der MTVer. Den werden sie aber nur erreichen können, wenn sie über die gesamte Spieldauer sowohl in der Offensive als auch in der Defensive eine gute Leistung zeigen. Sie werden ihre Angriffssituationen konsequenter ausnutzen müssen, als sie das im letzten Spiel getan haben. Und in der Verteidigung werden sie insbesondere auf den Topscorer der Liga, Lazar Georgiev (28 Punkte pro Spiel), achten müssen. Aber auch der ehemalige Bevenser Yannick Ansah, der sich in den letzten Spielen immer besser in Szene setzen konnte, darf nicht zur Entfaltung kommen.
Bei den MTVern fehlen der immer noch verletzte Benjamin Lotze und Christian Hellbrügge.
Das Hinspiel war schon eine spannende Angelegenheit, auch das Rückspiel dürfte knapp ausgehen – zu Gunsten der Mannschaft, die die bessere Verteidigung spielt.
Am Sonntag um 13 Uhr spielt die männliche U 16 des MTV Bad Bevensen in der Turnhalle der Waldschule gegen TuS Nenndorf. In dieses Spiel geht der MTV-Nachwuchs als Favorit, denn bereits das Spiel in Nenndorf konnte von den MTVern gewonnen werden.
Kein gutes Ende nahm das Basketballjahr für das Kooperationsteam MTV Bad Bevensen Lüneburg: Im „Klassiker“ bei der BG Rotenburg / Scheeßel verlor es deutlich mit 64:92. Während die Gastgeber damit auf den zweiten Tabellenplatz kletterten, verbleiben die Heidjer nach der Hinrunde auf dem 6. Platz.
Die MTVer verloren diese Partie eigentlich bereits in den ersten Minuten. Sie kamen mit der aggressiven Zonenverteidigung der Rotenburger überhaupt nicht zurecht, hatten beim Einstieg in ihre Offensivsysteme Probleme, leisteten sich gleich mehrere Turnovers und gerieten sehr schnell ins Hintertreffen. Nach den ersten zehn Minuten lagen sie bereits mit 16:33 zurück. Ihr Rückstand vergrößerte sich bis zur Halbzeitpause auf 22 Punkte. Beim Stand von 53:31 für die Gastgeber wurden die Seiten gewechselt.
Im dritten Viertel waren die MTVer ein ebenbürtiger Gegner, konnten aber nur geringfügig etwas von ihrem Rückstand wettmachen (30. Minute 72:52). Doch damit hatten sie ihr Pulver verschossen und fügten sich am Ende recht frustriert in ihre Niederlage. Die Gastgeber waren in dieser Partie in allen Belangen dominierend.
Die Trainerin der Heidjer, Hanna Ballhaus, meinte nach dem Spiel: „Wir mussten zu früh einem Rückstand hinterherlaufen, der dadurch zustande kam, dass wir in der Offensive viele einfache Fehler gemacht haben. Und wir haben schlecht verteidigt, da kam oft die Hilfe zu spät und das Reboundverhalten war nicht optimal.“
Statistik (Punkte – Freiwurfversuche – Treffer – Dreier – Fouls):
Sascha Gilbert 5-2-1-0-2
Alvin Hartmann 4-0-0-0-0
Christian Hellbrügge 10-3-2-0-5
Jakob Kettenburg 9-2-1-0-4
Stefan Kettenburg 16-4-3-3-4
Kevin Knaust 0-0-0-0-3
Jan Schröder 6-2-2-0-3
Michael Tetzer 0-0-0-0-0
Timm von Dressler 4-1-0-0-1
Andreas Willing 10-0-0-0-3
Am vergangenen Samstag gab es in Madrid „El clásico“ – das Fußballspiel zwischen Real Madrid und FC Barcelona. Ein paar Nummern kleiner und noch längst nicht so traditionsreich wie der dieses Spiel, aber auch schon eine Art „Klassiker“ ist das Basketballspiel, das am kommenden Sonntag in der Großen Sporthalle Scheeßel ausgetragen wird. Dort treffen die in der 2.Regionalliga spielenden Teams der BG Rotenburg / Scheeßel und des MTV Bad Bevensen Lüneburg aufeinander. „Klassiker“ deshalb, weil beide Teams schon seit etlichen Jahren zur „Creme de la creme“ im Bezirk gehören, weil sich beide Mannschaften in vielen Liga- und auch Pokalspielen sportlich hochklassige Duelle geliefert haben. Allerdings gab es diese Begegnung nicht in der vergangenen Saison, weil die Rotenburger der Parallelstaffel zugeordnet waren. Nun sind sie wieder in der „richtigen“ Staffel und es kommt wieder zu dieser interessanten Auseinandersetzung.
Eigentlich hätte die Partie bereits am zweiten Spieltag ausgetragen werden sollen, aber da der Trainer der Rotenburger, Christian Greve, der zugleich eine Landesauswahl-Mannschaft betreut, mit eben dieser Mannschaft beim Bundesjugendtreffen in Heidelberg – das war ein regelkonformer Verlegungsgrund. Die vereinigten MTVer haben „gemischte Gefühle“ bei dieser Spielverlegung. Einerseits können sie sich damit anfreunden, weil am Anfang der Saison die durch die neue Trainerin Hanna Ballhaus eingeführten Spielsysteme noch nicht richtig verinnerlicht waren. Andererseits sind die Rotenburger auch nur schwer in die Saison gestartet und haben sich still und leise durch vier Siege in Folge mittlerweile auf den dritten Tabellenplatz vorgeschoben – wie der Tabellenzweite BC Hamburg nur mit zwei Niederlagen belastet (gegen „HaPi“ und gegen Rist Wedel).
Beide Teams haben ihre Spiele am vergangenen Wochenende gewinnen können. Dabei war der Heimsieg der BG gegen den 1.SC Norderstedt erwartet worden, er fiel aber mit 105:68 überraschend deutlich aus. Dass die Heidjer beim Tabellenzweiten BC Hamburg gewinnen konnten (88:79), kam durchaus unerwartet – vor allem nach der kleinen Niederlagenserie zuvor. Dieser Sieg hat den Schützlingen von Trainerin Hanna Ballhaus mit Sicherheit Auftrieb gegeben, so dass sie sehr selbstbewusst in dieses Spiel gehen.
Und wenn die MTVer an ihre Leistung in Hamburg anknüpfen können, dann könnten die leicht favorisierten Rotenburger ins Straucheln geraten. Die Tagesform wird entscheidend sein.
Ausfallen wird auf jeden Fall Benjamin Lotze, der immer noch verletzt ist, und auch die drei Hittfelder Jungen, die bei ihren bisherigen Auftritten für die Heidjer so positiv überraschten, werden nicht dabei sein: Sie sind bei einem Sichtungsturnier für die U-16-Nationalmannschaft.
Den Fußball-Klassiker in Madrid am vergangenen Wochenende gewann übrigens die Auswärtsmannschaft…
Das Kooperationsteam MTV Bad Bevensen Lüneburg beendete seine Niederlagenserie mit einem verdienten 88:79-Erfolg beim Tabellenzweiten BC Hamburg.
Im ersten Viertel waren die vereinigten MTVer spielbestimmend. Dabei kam ihnen zugute, dass die Gastgeber mit ähnlichen Systemen wie sie selber agierten, auf die konnten sich gut einstellen. Sie führten kurz vor dem Ende des Viertels noch mit sieben Punkten, doch nach den ersten zehn Minuten war der Spielstand 20:16 für die Gäste. Im zweiten Spielabschnitt waren die Hamburger ein ebenbürtiger Gegner, die vor allem ihren Topscorer Moris Hadzija immer wieder in Szene setzen konnten. So erarbeiteten sich die Gastgeber bis zur Halbzeitpause einen 4-Punkte-Vorsprung. Beim Stand von 40:36 für den BCH wurden die Seiten gewechselt.
Doch die Heidjer egalisierten gleich nach der Pause und danach glänzten sie selbst durch eine hervorragende Defensivleistung, mit der sie nur zehn Punkte des Gegners im dritten Viertel zuließen, während sie 24 Punkte erzielten. Damit setzten sie sich vorentscheidend ab. Im Schlussviertel lagen sie zwischenzeitlich auch schon mit 19 Punkten in Führung. Erst gegen Ende der Partie konnten die Hamburger noch ein wenig „Ergebniskosmetik“ betreiben, waren aber nicht mehr in der Lage, den Erfolg der Heidjer in Gefahr zu bringen.
Die Heidjer zeigten eine vor allem in kämpferischer und taktischer Hinsicht sehr gute Leistung. Verglichen mit den vorangegangenen Spielen spielten sie ihre Offensivsysteme geduldig aus und trafen die richtigen Wurfentscheidungen. Auch ihre Trefferquote war wesentlich besser als in den letzten Partien. Trotz ihrer körperlichen Unterlegenheit hatten die MTVer auch Vorteile im Rebound. Trainerin Hanna Ballhaus machte noch weitere Punkte aus, die eine wesentliche Rolle für den Erfolg spielte: „ Wir haben in den letzten beiden Wochen besonders intensiv an unserer Verteidigung gearbeitet. Das hat sich ausgezahlt, denn die war heute wirklich gut. Und es war ein ganz anderes Selbstvertrauen in die eigene Leistung da.“
Jakob Kettenburg meinte nach dem Spiel: „Wir sind einfach in das Spiel gegangen mit dem Gefühl, dass wir nichts zu verlieren haben – das hat uns im Kopf freier gemacht.“
Bei der Partie waren mit Marco Koeppe und Kristoffer von der Ohe auch wieder zwei Jugendspieler der Hittfeld Sharks dabei. Beide bekamen viel Einsatzzeit und nutzten die sehr gut. Für von der Ohe war es die Regionalligapremiere.
Für die MTVer spielten: Willing (23 Punkte), Jakob Kettenburg (22), Schröder (20), von Dressler (8), Stefan Kettenburg (7), Tetzer, Gilbert (je 3), von der Ohe (2), Koeppe, Knaust.
Der Spielplan der 2. Regionalliga bescherte den Basketballern des MTV Bad Bevensen Lüneburg zum Jahresende drei Auswärtsspiele in Folge. Vor dem vergangenen (spielfreien) Wochenende waren sie beim Bramfelder SV (wo sie ziemlich sang- und klanglos mit 46:75 untergingen), kurz vor Weihnachten reisen sie zum „Klassiker“ bei der BG Rotenburg / Scheeßel und dazwischen – jetzt am Samstag – besuchen sie das Team des BC Hamburg „Tigers“.
Das wird eine ganz schwere Aufgabe für die Heidjer, die mittlerweile seit drei Spielen auf ein Erfolgserlebnis warten. Die Hamburger Tiger sind Neulinge in der Liga, haben aber bisher erst eine Niederlage einstecken müssen – gleich am ersten Spieltag gegen den Meisterschaftsfavoriten BG Halstenbek / Pinneberg – und die war auch noch sehr knapp (85:87). Danach konnten sie nach sechs Spielen in Folge als Sieger aus der Halle gehen. Deshalb stehen sie auch auf dem zweiten Tabellenplatz. Schon allein aus diesem Grund gehen sie am Samstag als Favoriten in die Partie.
Die vereinigten MTVer haben zu Beginn der augenblicklichen kleinen Niederlagenserie zwar nach großem Kampf und erst in der Verlängerung gegen „HaPi“ verloren, mussten sich dann aber zweimal unerwartet deutlich gegen die Bundesligareserve des SC Rist Wedel und gegen Bramfeld geschlagen geben. Die Spielpause am vergangenen Wochenende kam ihnen deshalb gerade recht, nicht nur um eine stimmungsvolle Mannschafts-Weihnachtsfeier zu organisieren, sondern auch (und natürlich im besonderen Maße) um die Spielsysteme noch einmal sehr intensiv zu trainieren, damit sie bei den Tigern besser funktionieren als in den letzten Partien. Nur dann und wenn die Heidjer über die gesamte Dauer der Begegnung eine hervorragende Verteidigungsleistung zeigen, haben sie eine Siegchance.
Zu einem deutlichen Sieg kam die männliche U 16 des MTV Bad Bevensen bei ihrem Gastspiel beim VfL Bleckede. Allerdings taten sich die MTVer anfangs recht schwer, nach einem ausgeglichenen ersten Viertel (21:20 für den MTV) kamen sie erst im zweiten Viertel so richtig in Schwung: Bis zum Seitenwechsel ließen sie nur einen Bleckeder Korberfolg zu und zogen auf 43:22 davon. Auch nach der Pause zeigten die Bevenser eine engagierte Leistung und vergrößerten ihren Vorsprung deutlich. Erst in der Schlussphase der Partie schwanden die Kräfte, weil bei diesem Spiel keine Auswechselspieler zur Verfügung standen und ein Spieler mit dem Erreichen der Foulgrenze ausscheiden musste. Der Sieg war jedoch zu keinem Zeitpunkt gefährdet.
Für den MTV spielten: Wernhardt (37 Punkte), Barthel (21), Meyer (13), Klippe (8), Schwenson.
Auch wenn die Regionalliga-Basketballer eine Spielpause einlegen (ist vielleicht auch ganz gut so – nach den beiden glatten Niederlagen zuletzt) – beim MTV Bad Bevensen ist trotzdem einiges los.
Die männliche U 16 hat am Wochenende zwei Spiele zu bestreiten: Sie besucht am Freitagabend des VfL Bleckede. Nach den bisherigen Ergebnissen in der Saison sollte ein Sieg an der Elbe möglich sein. Schwieriger und vermutlich auch spannender wird es am Samstag in Ebstorf zugehen, wenn die beiden Kreisrivalen gegeneinander antreten. Die MTVer werden körperlich überlegen sein, ob sie sich gegen die technisch und taktisch gut ausgebildeten Ebstorfer bezwingen können – das bleibt abzuwarten.
Zeitgleich mit dem Spiel der U-16-Mannschaften findet das Kreisduell zwischen den beiden U-18-Mannschaften in Ebstorf statt. In dieser Partie sind die Gastgeber eindeutige Favoriten.
Eine weitere deftige Niederlage mussten die Spieler des Kooperationsteam MTV Bad Bevensen Lüneburg beim Bramfelder SV hinnehmen. Am Ende der Partie stand es 46:75 gegen sie, damit rutschten sie vom dritten auf den siebten Tabellenplatz ab.
Eigentlich verloren die MTVer schon im ersten Viertel das Spiel. Die Bramfelder waren gleich mit 10:0 weg, bevor Hellbrügge in der 5. Minute zum ersten Mal für die Heidjer punkten konnte. Das war es dann aber auch schon fast mit der „Herrlichkeit“ – erst kurz vor dem Ende des ersten Viertels erzielte Hartmann mit einem Dreier weitere Punkte für den MTV. Im zweiten Viertel kamen die Gäste zwar etwas besser ins Spiel, trotzdem wuchs ihr Rückstand weiter an und der betrug zur Halbzeit bereits 20 Punkte (16:36).
In der zweiten Halbzeit setzte sich das „Trauerspiel“ fort und erreichte seinen „Höhepunkt“ mit einer Punktedifferenz von deprimierenden 32 Punkten in der 37 Spielminute (38:70).
Beim Koop-Team wurden der langzeitverletzte Lotze und der aus beruflichen Gründen fehlende Willing schmerzlich vermisst. Auch die Nachwuchsspieler von den Hittfeld Sharks waren nicht dabei.
Auf einen „heißen Tanz“ werden sich die Basketballer des Kooperationsteams MTV Bad Bevensen Lüneburg einstellen müssen, wenn sie am Samstag beim Bramfelder SV antreten.
Sowohl die Bramfelder als auch die MTVer haben von ihren bisherigen sieben Spielen vier gewonnen und dabei noch nicht so recht gezeigt, was wirklich in ihnen steckt. So verloren die Bramfelder überraschend gegen den 1.SC Norderstedt und mühten sich zu einem knappen Sieg gegen das Tabellenschlusslicht SC Itzehoe II. Und die MTVer lieferten neben guten Leistungen – vor allem gegen den Spitzenreiter BG Halstenbek / Pinneberg – auch eher schwächere Leistungen ab (bei der Lübecker TS und gegen SC Rist Wedel II).
Vom „Spielerpotenzial“ her gehört der Bramfelder SV sicherlich zu den Spitzenmannschaften der Liga. Durch einige Zugänge vom Bundesligaverein Rist Wedel ist das Team im Vergleich zur Vorsaison sogar noch stärker geworden. Das Problem der Bramfelder scheint zu sein, dass bei den Spielen nicht immer das stärkste Aufgebot zur Verfügung steht.
Die Heidjer können nur hoffen, dass sich dieser Trend auch am Samstag fortsetzt. Denn auch sie werden in Bramfeld nicht in Bestbesetzung antreten können. Willing und Hellbrügge fallen aus beruflichen Gründen mit Sicherheit aus, auch der Einsatz der Hittfelder Jugendlichen, die in der Partie gegen Wedel auf vergangenen Sonnabend so selbstbewusst aufspielten, ist fraglich.
Die beiden Niederlagen in den letzten beiden Spielen („HaPi“ und Wedel) werden zudem an dem Selbstbewusstsein der MTVer gekratzt haben. Vielleicht ergibt sich aber gerade daraus auch nach dem Motto „Jetzt erst recht“ ein Motivationsschub, der die Heidjer zu einer guten Leistung beflügelt. Die wird auf jeden Fall nötig sein, um beim Bramfelder SV zu bestehen.
Nach der bitteren Niederlage der Regionalliga-Basketballer am Samstagabend mussten am Sonntag auch die männlichen U-18-Spieler des MTV Bad Bevensen eine herbe und zumindest in dieser Höhe unerwartete Niederlage hinnehmen. Gegen den TVJ Walsrode wurde in eigener Halle mit 68:96 verloren.
Dabei lief es anfangs recht gut für den Bevenser Nachwuchs. Nach neun Minuten führten die MTVer mit 32:24. Es folgte dann ein fast unglaublicher 19:0-Lauf der Walsroder, mit dem sie den Spielverlauf auf den Kopf stellten.
Beim Stand von 38:51 (zu Gunsten der Gäste) wurden die Seiten gewechselt. Gleich nach der Pause legten die Walsroder nach und vergrößerten ihren Vorsprung bis zum Ende des dritten Viertels auf 29 Punkte (50:79). Erst als die Partie längst entschieden war, kamen die Gastgeber wieder besser ins Spiel.
Die Bevenser Jungen zeigten insgesamt eine sehr schwache Leistung und blieben weit von ihrer Normalform entfernt. Das Zusammenspiel klappte nicht wie gewohnt, in der Defensive waren große Lücken, das Reboundspiel wurde arg vernachlässigt.
Für den MTV spielten: Barthel (18 Punkte), Schwenson (16), Tippel (14), Wernhardt (10), Lammers (6), Stumpf (4), Rother.
Das Spiel der beiden männlichen U-16-Mannschaften des MTV Bad Bevensen und des TVJ Walsrode wurde kurzfristig auf Wunsch der Walsroder verlegt. Ein neuer Termin steht noch nicht fest.
Das war ein ganz bitterer Abend für die Basketballer des Kooperationsteam MTV Bad Bevensen Lüneburg in der Sporthalle Am Kreideberg: Sie verloren das Spiel gegen die zweite Mannschaft des SC Rist Wedel klar und verdient mit 61:88.
Im Vorfeld war eigentlich eine spannende Partie zweier gleichwertiger Mannschaften auf hohem Niveau erwartet worden, schließlich hatten die MTVer am vergangenen Wochenende gegen den Tabellenführer (trotz der Niederlage) eine sehr gute Leistung gezeigt und die Wedeler hatten gegen SC Itzehoe II überdeutlich gewonnen.
Zu Beginn der Partie schienen sich diese Prognosen auch zu bewahrheiten. Bis zur 7. Minute punkteten beide Teams abwechselnd (11:12), danach setzten sich die Gäste allmählich ab. Sie entschieden das erste Viertel mit 26:17 für sich und führten in der 16. Spielminute bereits mit 15 Punkten (24:39 aus Sicht der Gastgeber). Bis zur Halbzeitpause änderte sich an dieser Punktedifferenz nur wenig: Beim Stand von 30:44 wurden die Seiten gewechselt.
Gleich nach der Pause konnten die Heidjer ihren Rückstand ein wenig reduzieren, der betrug in der 25. Spielminute „nur noch“ neun Punkte (41:50). Doch dann hatten sie ihr „Pulver verschossen“. Bis zum Ende des dritten Viertels gelang ihnen kein einziger Korberfolg mehr aus dem Spiel heraus, während die Wedeler auf 70:44 davonzogen. Sie profitierten vor allem von der Treffsicherheit des Spielers Ratjen, der innerhalb von drei Minuten vier Dreier (immer wieder von der gleichen Position und immer nach einem hervorragend vorbereiteten Offensivspielzug) traf. Damit war die Partie praktisch entschieden.
Im Schlussviertel ließen die Wedeler nichts mehr anbrennen, sie spielten ihre Angriffe locker aus, punkteten sehr sicher von der Freiwurflinie und ließen den recht frustriert wirkenden MTVern keine Chance, den großen Rückstand wesentlich zu verringern.
Die Gäste aus Wedel, die leider ohne den ehemaligen Heidjer Janis Stielow angereist waren, präsentierten sich als gutes Team mit Spielern, die in den technischen und taktischen Basketball-Grundlagen hervorragend ausgebildet sind. Sie stellten sich sehr schnell auf die Spielzüge der Heidjer ein und ließen den Gastgebern durch eine gute Verteidigung kaum Platz zur Entfaltung. Die Trainerin des Teams Heide, Hanna Ballhaus, musste die Überlegenheit der Wedeler anerkennen: „Wir haben schwach verteidigt, die Hilfen in der Verteidigung kamen oft zu spät. Aber auch die Offensivleistung des Teams hat mir heute nicht gefallen. Wir haben uns Wurfoptionen erarbeitet, die dann aber nicht genutzt wurden.“
Einzige Lichtblicke auf Seiten der Heidjer waren der engagierte Einsatz von Sascha Gilbert und der erste Auftritt der beiden Jugendspieler Till Tegeler und Marco Koeppe, die in der Jugend-Bundesliga für die Hittfeld Sharks auflaufen und mit einer Doppellizenz für das Kooperationsteam spielen dürfen. Beide zeigten in ihrer ersten Partie auf diesem Niveau ein großes Selbstbewusstsein. Besonders Till Tegeler übernahm in der Offensive oft Verantwortung und war auf Anhieb mit 17 Punkten Topscorer seiner Mannschaft.
Statistik (Punkte – Freiwurfversuche – Treffer – Dreier – Fouls):
Alvin Hartmann 0 – 0 – 0 – 0 – 1
Stefan Kettenburg 4 – 0 – 0 – 0 – 4
Marco Koeppe 2 – 0 – 0 – 0 – 1
Jakob Kettenburg 10 – 0 – 0 – 2 – 5
Michael Tetzer 3 – 2 – 0 – 1 – 0
Andreas Willing 7 – 2 – 1 – 0 – 5
Timm von Dressler 7 – 4 – 3 – 0 – 5
Jan Schröder 0 – 0 – 0 – 0 – 0
Sascha Gilbert 9 – 0 – 0 – 1 – 3
Christian Hellbrügge 2 – 0 – 0 – 0 – 5
Till Tegeler 17 – 3 – 2 – 1 – 5
Kevin Knaust 0 – 0 – 0 – 0 – 1
Am Samstag um 20 Uhr gibt es in der Sporthalle Kreideberg in Lüneburg wieder ein interessantes und hochklassiges Herren-Basketballspiel zu sehen: Das Kooperationsteam MTV Bad Bevensen empfängt die Reservemannschaft des Bundesligisten SC Rist Wedel. Wenn es nur nach der Tabelle ginge, dürfte es ein „lockerer“ Gang für die vereinigten MTVer sein: Sie gehören zur Spitzengruppe der Liga (Platz 3), während die Wedeler auf dem drittletzten Tabellenplatz stehen. Aber in der „Realität“ dürfte es ein spannendes Spiel zwischen zwei gleichwertigen Mannschaften werden, mit großer Wahrscheinlichkeit wird es eine Partie mit einem knappen Ausgang werden.
Eigentlich gehörte das Nachwuchsteam des SC Rist Wedel zu den Mannschaften, die vor der Saison als stark eingeschätzt worden waren. Aber irgendwie kam die Mannschaft noch nicht so richtig in Fahrt. Immerhin wurde am letzten Wochenende die zweite Mannschaft des SC Itzehoe sehr deutlich mit 103:56 gewonnen. Auch wenn es „nur“ der Tabellenletzte war, der da bezwungen wurde, ist das doch ein Zeichen, dass sich das Team allmählich findet und zu größeren Taten fähig ist. Einer der Leistungsträger im Wedeler Team ist Janis Stielow, der in der vergangenen Spielzeit noch für die Heidjer aufgelaufen ist und der mittlerweile zum besten Scorer der Gastmannschaft geworden ist. Schon das Wiedersehen mit diesem Ausnahmetalent dürfte das Spiel für viele Zuschauer attraktiv machen.
Welchen Einfluss hat die Niederlage für die Heidjer am vergangenen Wochenende beim Meisterschaftsfavoriten, der BG Halstenbek / Pinneberg? Sie hatten „HaPi“ am Rande einer Niederlage und mussten sich erst in der Verlängerung geschlagen geben. Es ist durchaus davon auszugehen, dass die vereinigten MTVer der Niederlage weggesteckt haben und dass sie mit großem Selbstvertrauen aus dieser Partie gegangen sind, und dieses Selbstvertrauen wird ihnen auch bei den kommenden Aufgaben helfen. Sie wissen nun, dass sie „oben“ mitspielen können und das werden sie am Samstag gegen den SC Rist Wedel zeigen wollen.
Zwei interessante Vergleiche mit Teams des TVJ Walsrode stehen den Jugendmannschaften des MTV Bad Bevensen am Sonntag in der Waldschule bevor. Um 13 Uhr treffen die männlichen U-16-Teams beider Vereine aufeinander, um 15 Uhr die U-18-Mannschaften. Nach den bisherigen Ergebnissen dürften beide Spiele spannend verlaufen. Über Sieg und Niederlage wird in beiden Partien die Tagesform entscheiden.
Der Überraschungssieg war zum Greifen nahe. Die Uhr zeigte noch drei Sekunden Spielzeit an. Die Heidjer lagen mit zwei Punkten in Front. Die Hoppers mit Einwurf an der Mittellinie, langer Pass auf Kris Miller, direkt weiter auf Marcus Timm am Brett, Ausgleich. Es gibt fünf extra Minuten. In der Overtime war die Luft bei den Schnucken raus. Sie verloren am Ende mit 84:72.
Das Team Heide erwischte, wie in fast jedem Saisonspiel, einen guten Start. Die Defense stand, die Offensesysteme funktionierten. Zudem fand Andreas Willing seine gewohnte Treffsicherheit wieder. Spielstand nach sieben Minuten 5:14 aus Sicht der Hausherren. Anschließend kamen die Hoppers besser ins Spiel und konnten den Vorsprung bis Ende des 1. Viertels auf drei verkürzen.
Im zweiten Viertel machten die Holsteiner mehr Druck, sie punkteten von Beginn an konstant. Im Gegenzug brauchten die Niedersachsen aus der Heide etwas Anlauf um wieder in's Spiel zu finden und kamen erst in der dritten Minute des Viertels zu ihren ersten erfolgreichen Korbabschlüssen. Von diesem Zeitpunkt war es ein offener Schlagabtausch, welchen „HaPi“ knapp für sich entschied und mit einer 38:36 Führung in die Halbzeit ging.
Das 3. Viertel begann mit einer Hiobsbotschaft für die vereinigten MTVer. Ben Lotze erlitt in einer unglücklichen Situation eine Schultereckgelenkssprengung und musste sofort ins Krankenhaus. Er wird dem Team mehrere Wochen fehlen.
Die Schnucken verkrafteten den Ausfall ihres „emotional Leaders“ gut und blieben im Spiel. Der dritte Abschnitt glänzte allerdings selten durch gute Korbaktionen. Die Heidjer legten ihr Augenmerk noch mehr auf die Verteidigung. Hierbei herauszuheben die Leistung von Stefan Kettenburg und Michael Tetzer. So lobte Trainerin Hanna Ballhaus nach dem Spiel: „Die haben verteidigt, wie die Wahnsinnigen.“ Somit kam der Titelfavorit auf nur 13 Punkte. Leider konnte das Team Heide die gute Defense zu selten in erfolgreiche Offensivaktion ummünzen und kam selbst auf nur 10 Zähler.
Im 4. Viertel sah es erst danach aus, als könnten sich die Hoppers absetzen. Sie bauten ihre Führung bis zur 37. Minute auf 65:56 aus. Durch einen Kraftakt des kompletten Teams, einem erfolgreichen Dreier von Stefan Kettenburg und einem Freiwurferfolg durch Jan Schröder kamen die Schnucken zum Ausgleich.
Dann ging’s rund. 18 Sekunden auf der Uhr, Team Heide mit Ballbesitz. Eines der Offensesysteme wird konsequent runtergespielt. Der Ball findet den freistehenden Christian Hellbrügge, der mit Korbleger zur 67:65. Es sind noch drei Sekunden auf der Uhr, eigentlich muss das der Sieg sein….der Rest ist bekannt.
Bleibt festzuhalten, dass das Team aus der Heide, seine bisher beste Saisonleistung abgerufen hat. Viel Kampf, hoher Einsatz, wie immer eine gute Defense - Nach regulärer Spielzeit ließen die MTVer nur 67 Punkte gegen ein Team zu, dass normalerweise dreistellig punktet.
Verbesserungsfähig ist, nach wie vor das Fastbreakverhalten und die ernüchternde Freiwurfbilanz.
Das wird ein schwerer Gang, den die Basketballer des Kooperationsteams MTV Bad Bevensen Lüneburg am Sonnabend anzutreten haben: Sie spielen beim bisher ungeschlagenen Spitzenreiter der 2.Regionalliga, der BG Halstenbek / Pinneberg.
In der Vergangenheit galt die Halstenbeker Turnerschaft eigentlich immer als Abstiegskandidat, als Alte-Herren-Team. Der VfL Pinneberg war mal eine „Fahrstuhlmannschaft“, die sich nie lange in dieser Liga halten konnte. Dass sich im Nordwesten von Hamburg ein Wandel in Sachen Basketball anbahnt, mussten die vereinigten MTVer leidvoll im Februar erfahren, als sie gegen eine erstaunlich „runderneuerte“ und starke Mannschaft der Halstenbeker TS mit 54:79 verloren.
Als im Frühjahr die Gründung der BG Halstenbek / Pinneberg („Holstein Hoppers“, „HaPi“) bekannt wurde und nach und nach durchsickerte, welche Spieler dort spielen würden, war schnell klar: Dieses Team wird am Ende der Saison Meister. Inzwischen scheinen sich die Prognosen zu bestätigen. Nach einem eher holprigen 87:85-Erfolg gegen BC Hamburg am ersten Spieltag kamen die Hoppers in den weiteren vier Spielen zu sehr deutlichen Erfolgen. Ihre Korbbilanz ist durchaus beeindruckend: Sie erzielten im Schnitt mehr als 100 Punkte und weisen eine Korbdifferenz von 120 Punkten auf. Sechs Spieler punkten im Schnitt zweistellig.
Nun steht also ein Spitzenspiel in der Regionalliga an, denn mit dem Koop-Team kommt der Zweitplatzierte zum Spitzenreiter. Die Gäste haben – von der Niederlage in Lübeck abgesehen – eine recht akzeptable Saison gespielt und immerhin viermal gewonnen. Deshalb sehen sich die Heidjer nicht von vornherein in der Verliererrolle. Trainerin Hanna Ballhaus: „Die Hoppers haben mehr Druck als wir. Die müssen das Spiel gewinnen. Wir können das Spiel gewinnen.“ Allerdings nur dann, wenn die MTVer über die gesamte Spieldauer hinweg konsequent und intensiv verteidigt. Das haben sie bisher gut gemacht (sie haben die wenigsten Punkte pro Spiel kassiert).
An Selbstvertrauen mangelt es den Heidjern nicht. Sie können recht locker aufspielen und werden versuchen, die „Übermannschaft“ so lange wie möglich zu ärgern.
Mehr Mühe als erwartet hatte mit männliche U 16 des MTV Bad Bevensen bei ihrem 71:45-Sieg gegen MTV Luhdorf-Roydorf. Die Bevenser Jungen legten zwar los wie die Feuerwehr und führten in der 4. Spielminute bereits mit 10:1. Dann kam aber „Sand ins Getriebe“, das nutzten die Gäste aus den Winsener Vororten, um Punkt für Punkt aufzuholen und selbst in Front zu gehen. In der 13. Spielminute betrug ihr Vorsprung immerhin neun Punkte (23:14).
Erst dann fanden die Gastgeber ihren Spielrhythmus. Kurz vor der Halbzeitpause konnten sie wieder ausgleichen, mit einem knappen Vorsprung (32:28) gingen sie in Pause.
In der zweiten Halbzeit bauten die Bevenser ihre Führung stetig aus, ließen aber Schwächen sowohl in der Defensive als auch im Angriff erkennen. Der Sieg hätte durchaus höher ausfallen können.
Für den MTV spielten: Wernhardt (29 Punkte), Barthel (16), Michael Kalz (8), Chales de Beaulieu, Klippe (je 6), Markus Kalz, Meyer, Becker (je 2), Oed und Schwenson.
Das war ein hartes Stück Arbeit für die Basketballer des MTV Bad Bevensen Lüneburg – aber es gab dann doch noch ein verdientes Happy End: Die vereinigten MTVer entschieden das Punktspiel gegen BBC Rendsburg mit 65:59 für sich und bleiben damit zunächst auf dem zweiten Tabellenplatz in der 2. Regionalliga.
Die Heidjer begannen mit Tetzer, Jakob Kettenburg, Gilbert, Hellbrügge und Willing und waren in den ersten Spielminuten sehr präsent. Nach vier Minuten führten sie mit 12:7. Danach kamen die Gäste besser ins Spiel und gingen ihrerseits in Führung. Dem „Geburtstagskind“ Alvin Hartmann gelang mit einem Dreier in der letzten Sekunde des ersten Viertels der Ausgleich zum 18:18.
Im zweiten Viertel hatten beide Teams in etwa gleiche Spielanteile, allerdings spielten beide eine starke Defensive, so dass sich der Punktezuwachs in Grenzen hielt. Kurz vor der Habzeitpause leisteten sich die MTVer in ganz kurzer Zeit mehrere Ballverluste, die die Rendsburger nutzen konnten. Mit einem 3-Punkte-Rückstand gingen die Gastgeber in die Kabine (26:29).
Aus der Kabine kamen sie voller Elan und wesentlich konzentrierter als zuvor. Ein 14:0-Lauf zwischen der 23. und 25. Spielminute brachte sie mit 43:34 in Front. Dieser Vorsprung schmolz allerdings Punkt für Punkt wieder dahin. Die Gäste kamen vor allem durch Center Schmitt und den treffsicheren Flügelspieler Brodersen (mit 23 Punkten der Topscorer der Partie) wieder zurück in das Spiel und sie schafften drei Minuten vor dem Spielende den Ausgleich zum 56:56. Lotze traf einen Dreier, doch die Rendsburger glichen noch einmal aus. Zum Beginn der Schlussminute erzielte Stefan Kettenburg einen Dreier zum 62:59 und dieser Dreier erwies sich als spielentscheidend. Denn die Gäste agierten bei den verbleibenden Angriffen zu nervös, um sie erfolgreich abzuschließen. Drei verwandelte Freiwürfe (nach taktischen Fouls der Rendsburger) reichten den MTVern, um das Spiel endgültig zu ihren Gunsten zu entscheiden.
Die Partie stand nicht unbedingt auf hohem Niveau, aber sie verlief spannend und war durch intensive Defensivleistungen geprägt. Am Ende setzte sich das routiniertere und mannschaftlich geschlossener spielende Team durch, das war an diesem Abend das Koop-Team. Trainerin Hanna Ballhaus räumte nach dem Spiel ein, dass die Leistung ihrer Spieler nicht optimal war. „Ich bin zufrieden, dass wir das Spiel gewonnen haben. Aber eigentlich können wir viel besser spielen.“
Die Statistiken (Nummer, Name, Punkte, Freiwurfversuche, Treffer, Dreier, Fouls)
5 Alvin Hartmann 8 – 0 – 0 – 2 – 3
6 Stefan Kettenburg 5 – 2 – 2 – 1 – 2
7 Benjamin Lotze 7 – 2 – 1 – 2 – 4
8 Jakob Kettenburg 11 – 5 – 4 – 1 – 2
9 Michael Tetzer 0 – 0 – 0 – 0 – 0
11 Andreas Willing 9 – 2 – 1 – 0 – 4
12 Timm von Dressler 4 – 0 – 0 – 0 – 2
13 Jan Schröder 3 – 4 – 3 – 0 – 2
14 Sascha Gilbert 5 – 4 – 2 – 1 – 2
15 Christian Hellbrügge 9 – 8 – 3 – 0 – 3
16 Tim Skoeries 4 – 0 – 0 – 0 – 0
19 Kevin Knaust 0 – 0 – 0 – 0 – 0
Nach vier Spieltagen befindet sich die 2. Regionalliga in einer Situation, in der sich „der Weizen von der Spreu“ zu trennen beginnt: Noch ist die Tabelle nicht besonders aussagekräftig, unter den elf Teams gibt es nur zwei „Ausreißer“, den Spitzenreiter BG Halstenbek / Pinneberg (schon vor der Saison als der Meisterschaftskandidat schlechthin gehandelt und als einzige Mannschaft noch ungeschlagen) und das Schlusslicht SC Itzehoe II (immer noch sieglos und schon von vielen als „nicht Regionalliga-tauglich“ abgestempelt). Die Reihenfolge der übrigen neun Mannschaften könnte sich durch die Ergebnisse am kommenden Wochenende erheblich verändern.
Das Kooperationsteam MTV Bad Bevensen Lüneburg ist im Augenblick auf dem zweiten Tabellenplatz zu finden und könnte diesen Platz durch einen Sieg am kommenden Sonnabend festigen. Dann treffen die Schützlinge von Trainerin Hanna Ballhaus in der Bad Bevenser KGS-Halle auf das Team des BBC Rendsburg. Das Spiel beginnt um 20 Uhr.
Die MTVer haben am vergangenen Sonntag ihre erste Saisonniederlage (48:68 bei der Lübecker Turnerschaft) hinnehmen müssen und sie wollen natürlich so schnell wie möglich wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Dazu ist allerdings eine erhebliche Leistungssteigerung besonders in der Offensive erforderlich und eine größere Treffsicherheit. Daran hatte es in Lübeck gehapert und daran wurde unter der Woche intensiv gearbeitet.
Die Rendsburger starteten mit zwei Niederlagen in die Saison (in Bergedorf und gegen BG Rotenburg), scheinen sich aber danach gefangen zu haben, denn die beiden letzten Spiele (in Norderstedt und gegen Itzehoe) konnten sie für sich entscheiden. Das Team, das ebenfalls von einer Trainerin betreut wird, spielt mit einer sehr variablen Defensive und verfügt über einen guten, treffsicheren Aufbauspieler und ein eingespieltes Centerpaar.
In der vergangenen Spielzeit verloren die Heidjer beide Punktspiele gegen die Rendsburger, die sich „Twisters“ nennen. Das dürfte – neben dem Versuch, die Niederlage in Lübeck als „Ausrutscher“ abzuhaken – Motivation für die MTVer sein, sich dem Rendsburger „Tornado“ energisch entgegenzustellen. Es wird auf jeden Fall ein spannendes und auch – siehe oben – ein richtungsweisendes Spiel werden.
Am Sonntag um 13 Uhr spielt die männliche U 16 in der Turnhalle der Waldschule gegen das Team des MTV Luhdorf-Roydorf. Die Gastmannschaft hat in dieser Saison noch nicht gewonnen. Ein Sieg für die Bevenser sollte also durchaus möglich sein.
Nun hat es auch das Kooperationsteam MTV Bad Bevensen Lüneburg erwischt: Im vierten Saisonspiel mussten die Schützlinge von Trainerin Hanna Ballhaus die erste Niederlage hinnehmen und die fiel bei der Lübecker Turnerschaft mit 48:68 auch noch sehr deftig aus.
Die Heidjer brauchten eine sehr lange „Anlaufzeit“, um in das Spiel hineinzukommen. Sie brauchten sechs sehr lange Minuten zum ersten Korberfolg. Da führten die Gastgeber bereits mit 12:0. Dann schienen sich die Gäste gefangen zu haben, denn sie entschieden – nicht zuletzt dank vier erfolgreicher Dreier – das erste Viertel mit 16:13 für sich. Es folgte ein seltsam anmutendes zweites Viertel, in dem die Anschreiber am Kampfgerichts-Tisch sehr wenig Arbeit hatten: Sie brauchten insgesamt nur 12 Punkte zu notieren. Die MTVer schafften davon nur vier: einen einzigen Feldkorb und zwei verwandelte Freiwürfe. Beim Stand von 21:20 für die Lübecker wurden die Seiten gewechselt.
Schon zu diesem Zeitpunkt konnten Trainerin Ballhaus und die Spieler nicht zufrieden sein. Und die Leistungen der Heidjer wurden in der zweiten Halbzeit nicht besser. Im dritten Viertel zogen die Lübecker auf 43:30 davon und erzwangen damit schon eine Vorentscheidung über den Ausgang des Spiels. Jakob Kettenburg meinte nach dem Spiel: „Wir haben es nicht geschafft, uns aus dem Sumpf zu ziehen – wir wollten eine Wende erzwingen, aber waren vielleicht übermotiviert.“
Trainerin Hanna Ballhaus sah im schwachen Offensivspiel das „Hauptübel“ für die Niederlage: „Die Systeme wurden nicht so gespielt, wie ich mir das vorgestellt hatte, und es wurden zu oft falsche Wurfentscheidungen getroffen.“ Die erzielten 48 Punkte weisen auch darauf hin, dass die Trefferquote der vereinigten MTV „unterirdisch“ war und dass die Lübecker eine hervorragende Defensivleistung zeigten. Gerade unter dem gegnerischen Korb hatten die MTV-Center einen schweren Stand.
Statistiken (Punkte – Freiwurfversuche – Treffer – Dreier – ohne Angabe der Fouls):
Benjamin Lotze 3 – 0 – 0 – 1
Jakob Kettenburg 13 – 2 – 1 – 2
Michael Tetzer 3 – 0 – 0 – 1
Andreas Willing 9 – 3 – 3 – 0
Timm von Dressler 2 – 4 – 2 – 0
Jan Schröder 7 – 2 – 2 – 1
Sascha Gilbert 3 – 6 – 3 – 0
Christian Hellbrügge 4 – 4 – 2 – 0
Tim Skoeries 4 – 0 – 0 – 0Alvin Hartmann 0 - 2 - 0 - 0
Drei Spiele, drei Siege – die Basketballer des Kooperationsteams MTV Bad Bevensen Lüneburg weisen in dieser Saison noch eine makellose Bilanz auf. Am Sonntag geht es zum Auswärtsspiel zu der Lübecker Turnerschaft und dort wollen die Heidjer ihre Siegesserie fortsetzen.
In Lübeck werden die vereinigten MTVer allerdings auf einen wesentlich stärkeren Gegner treffen als am vergangenen Sonntag in Itzehoe. Gegen die zweite Mannschaft des dortigen SC gewannen die Heidjer deutlich mit 95:61. Die Lübecker haben vor drei Wochen schon gegen den SC Itzehoe II gespielt und noch klarer gewonnen (95:56).
Vor der Saison wurde in der „Szene gemunkelt“, dass die Lübecker TS in dieser Spielzeit eher in der unteren Tabellenhälfte zu finden sein würde. Für eine kurze Zeit gab es sogar das Gerücht, dass sich das Team vom Spielbetrieb zurückziehen würde. Zum Glück für die Liga bewahrheitete sich dieses Gerücht nicht. Doch der Saisonauftakt misslang den Lübeckern: Gegen den 1.SC Norderstedt verloren sie klar (60:80) und auch gegen den Bramfelder SV gab es eine Niederlage (53:62). Erst im dritten Spiel gab es ein Erfolgserlebnis – eben gegen Itzehoe. In diesem Spiel gab Center Niels Eckstein sein Saisondebüt und trug mit 24 Punkten zu dem klaren Sieg bei. Eine sehr gute Saison spielt bei den Gastgebern der junge Flügelspieler Max Hillner, der in den bisherigen Spielen 21 Punkte im Durchschnitt erzielte und auch schon 13 Dreier traf.
Die Heidjer fahren recht zuversichtlich nach Lübeck. Durch die gute Vorstellung in Itzehoe werden sie zusätzlichen „Rückenwind“ bekommen haben, zumal bei der dortigen Partie die Spielsysteme, die Trainerin Hanna Ballhaus für die Offensive einstudieren lässt, schon sehr passabel funktionierten. Doch sie werden sich keine Schwächephasen erlauben dürfen, wenn es mit einem Sieg in Lübeck klappen soll.
Spiele zwischen den beiden Teams gehörten in den vergangenen Spielzeiten immer zu den Saisonhöhepunkten und standen eigentlich immer auf hohem Niveau. Das könnte auch am Sonntag so sein, wenn der Spitzenreiter der 2. Regionalliga MTV bei dem sich im Aufwind befindlichen Team LTS antritt.
Diese Aufgabe war leichter zu lösen als zuvor gedacht: Das Kooperationsteam MTV Bad Bevensen Lüneburg gewann bei der zweiten Mannschaft des SC Itzehoe klar mit 95:61.
Von Beginn der Partie an zeigten die vereinigten MTVer, dass sie diesen Erfolg unbedingt für sich verbuchen wollten. Schon nach dem ersten Viertel führten sie mit 24:10. Kurz vor der Halbzeit leisteten sie sich eine kleine Schwächephase mit einigen „Aussetzern“ in der Defensive, die dazu führten, dass die Gastgeber nicht noch mehr ins Hintertreffen gerieten. Die Seiten wurden beim Stand von 46:31 für die Gäste gewechselt.
Nach der Pause drehten die Heidjer dann wieder auf und vergrößerten ihren Vorsprung kontinuierlich. Am Ende des dritten Viertels war er auf 24 Punkte angewachsen (72:48). Damit war die Partie bereits entschieden. Die Itzehoer resignierten und leisteten kaum noch Wiederstand. Durch eine ganze Reihe von Fastbreaks kamen die Gäste immer wieder zu leichten Punkten. In der 36. Spielminute war ihre Führung am höchsten (89:50). In den letzten Minuten der Partie verpassten sie allerdings die Chance, einen noch deutlicheren Sieg einzufahren.
Trainerin Hanna Ballhaus war mit dem „Auftritt“ ihrer Schützlinge durchaus zufrieden: „Das war schon ganz gut. Gerade die Offensive hat ganz gut geklappt. Die Systeme wurden gut vorbereitet und so kam es immer wieder zu freien Würfen.“ Zudem waren die Heidjer unter beiden Brettern klar überlegen und sie holten sich auch unter dem gegnerischen Korb viele Rebounds. Mit einer intensiven 3-2-Zonenverteidigung, die über die gesamte Spieldauer beibehalten wurde, setzten sie ihre Gegner erheblich unter Druck und ließen ihnen kaum Entfaltungsmöglichkeiten. Gegen diesen eher schwächeren Gegner machte sich das Fehlen der Leistungsträger Stefan Kettenburg, Lotze, Schröder und Hellbrügge kaum bemerkbar. Ballhaus gab allen Spielern viel Einsatzzeit. Die Punkteverteilung ist dementsprechend auch recht ausgeglichen.
Für das Koop-Team spielten: Willing (21 Punkte), Jakob Kettenburg (17), Jüstel (14), Skoeries (13), Gilbert (10), von Dressler (8), Knaust, Hartmann und Tetzer (je 4).
Nach diesem Spieltag sind nur noch zwei Mannschaften in der 2. Regionalliga ungeschlagen: das Koop-Team und die BG Halstenbek / Pinneberg.
Der Spielplanmacher der zweiten Regionalliga scheint es in dieser Saison gut gemeint zu haben mit dem Kooperationsteam MTV Bad Bevensen: Die ersten Spiele gingen und gehen gegen Teams, die vor der Spielzeit als vermeintlich schwächer eingestuft wurden. Die beiden Auftaktpartien – gegen TSG Bergedorf und gegen den 1.SC Norderstedt konnten dann auch erfolgreich absolviert werden. Und nun wartet am Sonntag die zweite Mannschaft des SC Itzehoe auf den Besuch der Heidjer.
Die Gastgeber haben schon drei Spiele ausgetragen und alle drei verloren – zuletzt gegen die Norderstedter (80:88). Damit haben die Aufsteiger die rote Laterne in der Tabelle „fest im Griff“. Dabei spielen die Itzehoer nach Ansicht ihres Coaches Paul Larysz gar nicht schlecht, er meint, dass sein junges Team durchaus in der Liga mithalten könnte, wenn es befreit aufspielen würde. „Defensiv sind wir gar nicht so schlecht, aber das Mannschaftsspiel läuft noch nicht“, so Paul Larysz.
Während die Itzehoer darauf hoffen, dass bei ihnen der „Knoten“ endlich „platzt“, gehen die vereinigten MTVer mit einigem Selbstbewusstsein in das Spiel und sie wollen sich mit einem weiteren Sieg in der Spitzengruppe der Tabelle festsetzen. Der eher schleppende Beginn der Punktspielsaison – mit nur zwei Spielen in vier Wochen (bedingt durch eine Spielverlegung und die Ferien) – kam den Heidjern gerade recht. So hatten sie (und haben sie immer noch) die Möglichkeit, die durch die neue Trainerin Hanna Ballhaus eingeführten Spielsysteme zu verinnerlichen.
Aufpassen müssen die MTVer unbedingt auf Dietrich Basylev, der den Norderstedtern 29 Punkte „einschenkte“ und mit sechs Dreiern erfolgreich war.
Die Heidjer sind nicht ganz frei von Personalsorgen. Ganz sicher fallen Schröder (Urlaub) und Hellbrügge (immer noch verletzt) aus. Der Einsatz von Stefan Kettenburg, Daniel Jüstel (beide sind verletzt) und Benjamin Lotze (beruflich bedingt) ist fraglich. Trotzdem fahren sie optimistisch nach Itzehoe und ihr Optimismus scheint durchaus gerechtfertigt zu sein.
Jeweils einen Sieg und eine Niederlage gab es für die Jugendmannschaften des MTV Bad Bevensen in den beiden Punktspielen des vergangenen Wochenendes. Die männliche U 18 gewann mit 68:63 beim TSV Buxtehude-Altkloster und behielt damit eine „weiße Weste“, ist nach drei Spielen noch ungeschlagen. Die männliche U 16 verlor bei der BG Rotenburg/Scheeßel mit 59:101.
Die Partie in Buxtehude verlief sehr spannend. Der MTV-Nachwuchs kam nur schwer in Schwung und lag am Ende des ersten Viertels mit 10:23 im Hintertreffen. Im zweiten Viertel dominierten sie dann – dank einer guten Defensivleistung – das Spielgeschehen. Trotzdem ging es mit einem 2-Punkte-Rückstand in die Halbzeitpause (25:27). Gegen Ende des dritten Viertels hatten sich die MTVer einen Vorsprung von zehn Punkten erarbeitet (28. Minute 47:37). Doch im Schlussviertel gerieten sie noch einmal in Rückstand. Vier Minuten vor dem Spielende lagen sie mit 55:59 zurück. In einer starken Schlussphase konnten die das Spiel noch zu ihren Gunsten drehen.
Für den MTV spielten: Barthel (4 Punkte), Rother (2), Schwenson (8), Stumpf (10), Tippel (20), Wiegel (24).
Gegen die spielerisch starke Mannschaft der BG Rotenburg/Scheeßel stand die männliche U 16 des MTV auf verlorenem Posten. Zwar konnten die Bevenser drei Viertel lang die Niederlage in Grenzen halten. Zu Halbzeit lagen sie „nur“ mit 14 Punkten zurück (28:42), nach den ersten dreißig Minuten mit 46:63. Doch im Schlussviertel (das mit einem Teilergebnis von 13:38 endete) brachen sie ein und mussten die Überlegenheit ihrer Gegner akzeptieren.
Für den MTV spielten: Barthel (34 Punkte), Becker (0), Eller (0), Klippe (3), Meyer (0), Oed (0), Wernhardt (22).
Zweites Spiel, zweiter Sieg, zweiter Tabellenplatz – eigentlich Grund genug, um zufrieden aus der Halle zu gehen. Weit gefehlt! Die Regionalliga-Basketballer des MTV Bad Bevensen Lüneburg gewannen zwar gegen das Team des 1.SC Norderstedt mit 72:60, aber mit der Art, wie sie gewannen, waren sie und ihre Trainerin Hanna Ballhaus überhaupt nicht zufrieden. „Wir haben gewonnen, weil der Gegner noch schlechter gespielt hat als wir“, meinte die Trainerin nach dem Spiel.
Die vereinigten MTVer begannen mit Stefan und Jakob Kettenburg, Schröder, Willing und von Dressler. Die ersten Fünf zeigte noch ein engagiertes Spiel in der Offensive, besonders Stefan Kettenburg glänzte dabei durch ein gutes Aufbauspiel und einige Offensivrebounds. Allerdings gelangen den Norderstedtern auch einige Schnellangriffe, so dass die Partie im ersten Viertel noch recht ausgeglichen verlief. Nach den ersten zehn Minuten führten die Heidjer „nur“ mit 22:14. Im zweiten Viertel gelang den Heidjern ein 13:0-Lauf, weil sie intensiver verteidigten, und danach lagen sie mit 37:18 in Front. Alvin Hartmann gelang in der letzten Sekunde vor der Halbzeitsirene ein Dreier zum 42:21-Pausenstand.
Nach der Pause konnten die MTVer ihren Vorsprung weiter ausbauen. Jakob Kettenburg spielte dabei eine wichtige Rolle durch zwei Dreier. Trotzdem war im Offensivspiel der Gastgeber viel Leerlauf und die Angriffssysteme wurden nicht konsequent ausgespielt. Zudem zeigten die MTVer Schwächen an der Freiwurflinie. Den größten Vorsprung gegen die hilflos wirkenden Gäste erreichten die MTVer in der 25. Spielminute, da führten sie mit 56:24. Durch eigene leichte Fehler brachten sie sich aber wieder „aus dem Konzept“. Durch drei Dreier in Folge am Ende des dritten Viertels und eine passable Leistung zum Beginn des Schlussviertels kamen die Norderstedter bis auf 13 Punkte heran (35. Spielminute 61:48). Den Heidjern gelang in dieser Phase überhaupt nichts. Sie blieben sechs Minuten lang ohne einen Feldkorb und konnten froh darüber sein, dass ihre Gegner auch schwach in der Offensive waren. In den letzten Minuten „plätscherte“ die Partie vor sich hin, die MTVer waren darauf bedacht, ihre Führung zu sichern, die Norderstedter waren zu schwach, das Spiel noch zu ihren Gunsten zu drehen.
Insbesondere in der Offensive lief bei dem Kooperationsteam wenig zusammen. Die Angriffssysteme wurden oft nur halbherzig gespielt, dabei unterliefen den Spielern häufig Offensivfouls, weil Blöcke nicht richtig gestellt wurden. Und bei einer konsequenteren Defensivleistung hätten die Gäste aus Schleswig-Holstein eigentlich erheblich weniger Punkte erzielen müssen. Es bleibt noch viel Arbeit für Team und Trainerin. Nur gut, dass das nächste Spiel erst in zwei Wochen stattfindet. Dann geht es zu einem möglichen Abstiegskandidaten, der zweiten Mannschaft des SC Itzehoe – eine möglicherweise weitere Gelegenheit sich „einzuspielen“.
Statistik (Punkte – Freiwurfversuche / Treffer – Dreier – Fouls)
Alvin Hartmann 5 – 0/0 – 1 - 1
Stefan Kettenburg 16 – 1/1 – 1 – 0
Benjamin Lotze 11 – 0/0 – 1 – 2
Jakob Kettenburg 15 – 0/0 – 3 – 3
Andreas Willing 4 – 2/0 – 0 – 5
Timm von Dressler 9 – 10/5 – 0 – 1
Jan Schröder 2 – 2/2 – 0 – 1
Sascha Gilbert 3 – 2/1 – 0 – 1
Tim Skoeries 0 – 4/0 – 0 – 5
Daniel Jüstel 5 – 2/1 – 0 – 2
Kevin Knaust 2 – 2/2 – 0 – 0
Summe: 72 – 25/12 – 6 – 21
Am kommenden Sonnabend gibt es zum ersten Mal in der Saison wieder Regionalliga-Basketball in Bad Bevensen zu sehen. Das Kooperationsteam MTV Bad Bevensen Lüneburg empfängt die Mannschaft des 1.SC Norderstedt. Das Spiel beginnt um 20 Uhr in der KGS-Sporthalle.
Für beide Mannschaften ist es erst das zweite Saisonspiel, beide Teams konnten ihre Auftaktmatches für sich entscheiden. Das Team Heide schlug die TSG Bergedorf mit 73:63, die Norderstedter gewannen bei der Lübecker TS mit 80:60. Dieser deutliche Sieg der Norderstedter war eine der Überraschungen des ersten Spieltags. Die Lübecker TS dürfte in dieser Spielrunde zwar eher zu den schwächeren Teams der Liga gehören, aber dass sie so hoch gegen die Norderstedter verlieren würde, war nicht erwartet worden. Denn die waren eigentlich nach der im Frühjahr abgeschlossenen Saison abgestiegen, erhielten aber eine „zweite Chance“: Durch den Rückzug des in der Abschlusstabelle besser postierten MTSV Hohenwestedt durften sie in der Liga bleiben. Diese zweite Chance scheinen die Norderstedter nun zu nutzen. In Lübeck begannen sie furios und hatten in den sehr beweglichen Guards Jansen und Schönfeld starke „Antreiber“ ihres Offensivspiels. Dennoch wurden sie in Vorschauen auf die Saison besonders häufig als Abstiegskandidat gehandelt.
Nicht zuletzt deshalb gehen die Heidjer als Favoriten in das Spiel. Sie zeigten beim Saisonauftakt gegen die überraschend starke TSG Bergedorf eine vor allem in kämpferischer Hinsicht eine überzeugende Leistung. Die wird auch am Samstag vonnöten sein, wenn die Siegpunkte in Bad Bevensen bleiben sollten. Die vereinigten MTVer sollten ihre Gegner nicht unterschätzen, das haben sie einmal in der vergangenen Saison getan und dann verloren sie prompt.
Das Auftaktspiel gegen die TSG Bergedorf liegt schon zwei Wochen zurück, die Partie bei der BG Rotenburg, das am vergangenen Wochenende stattfinden sollte wurde verschoben. Diese Spielverlegung wurde bei den MTVern mit „gemischten Gefühlen“ gesehen: Einerseits war man froh über die Verlegung, weil der neuen Trainerin Hanna Ballhaus und dem Team dadurch noch mehr Zeit zum „Automatisieren“ der Spielsysteme zur Verfügung stand, andererseits wäre es gut gewesen, in den regelmäßigen Wettkampf-Rhythmus hineinzukommen. Spätestens am Samstagabend wird man Vor- und Nachteil abwägen können.
Die beiden Nachwuchsmannschaften des MTV Bad Bevensen haben Auswärtsspiele zu bestreiten. Die männliche U-16-Mannschaft tritt am Samstag bei der BG Rotenburg/Scheeßel an. Da steht den jungen MTVern eine schwere Aufgabe bevor. Sie haben zwar ihre beiden bisherigen Spiele gewinnen können (bei TuS Nenndorf und gegen Uelzen Baskets), aber das Ergebnis der Rotenburger in ihrem Spiel gegen TVJ Walsrode (127:29) lässt aufhorchen. Die Gastgeber werden also eine sehr starke und „punkthungrige“ Mannschaft aufbieten können. Ob da die Bevenser ihre „Siegesserie“ fortsetzen können, ist fraglich.
Die männliche U18 fährt am Sonntag zum Auswärtsspiel bei TSV Buxtehude-Altkloster. Der Ausgang des Spiels ist überhaupt nicht zu prognostizieren, denn für die Buxtehuder ist es das erste Punktspiel der Saison. Aber die MTVer haben in ihren beiden erfolgreichen Spielen (gegen ATS Cuxhaven und Uelzen Baskets) gezeigt, dass sie in dieser Saison eine gute Rolle in der Bezirksliga spielen werden.
Die beiden Kreisderbys zwischen Jugendmannschaften des MTV Bad Bevensen und der Uelzen Baskets gingen in der eigenen Halle an die Nachwuchsspieler des MTV.
Die männliche U16 des MTV konnte sich überraschend deutlich mit 80:44 gegen die Uelzener durchsetzen. Dabei profitierten sie von ihrem „Blitzstart“: Schon nach zwei Minuten führten sie – auch dank einiger Ballgewinne – mit 12:0. Erst in der vierten Spielminute kamen die Gäste aus der Kreisstadt durch einen sehenswerten Dreier von D. Klatt zu ihren ersten Punkten. Am Ende des ersten Viertels lagen die Bevenser mit 30:11 in Führung, bis zur Halbzeit hatten sie diese auf 45:19 ausgebaut. Auch in der zweiten Spielhälfte kontrollierten die Gastgeber die Partie. Sie waren gedanklich oft schneller und agierten beweglicher bei ihren Angriffen.
Für den MTV spielten: Wernhardt (28 Punkte), Barthel (22), Klippe (12), Meyer, Kalz, Eller, Becker (je 4), J. Schwenson (2).
Für die Uelzen Baskets spielten: D. Klatt (23), Ziegler (8), Jansen (6), Niebuhr (3), Dehning, Sander (je 2), Hospowsky, Püffel.
Wesentlich spannender verlief das Spiel der männlichen U18-Teams beider Vereine. Die Uelzener erwischten zwar den besseren Start in die Partie, führten nach vier Minuten mit 9:2, doch die MTVer konnten trotzdem das erste Viertel mit 18:15 für sich entscheiden. Gleich zu Beginn des zweiten Viertels legten die Bevenser einen 10:0-Lauf hin, aber ihr zwischenzeitlicher 14-Punkte-Vorsprung (17. Minute 38:24) schmolz bis zur Halbzeitsirene auf sechs Punkte zusammen. Beim Stand von 38:32 wurden die Seiten gewechselt. Gleich nach der Pause übernahmen die Uelzener Jungen die Führung (22. Minute 40:41 aus Sicht des MTV), die wechselte im dritten Viertel mehrfach. Vor dem Schlussviertel lagen die Gäste mit zwei Punkten in Front (58:60 aus der Sicht des MTV). Diese letzten zehn Spielminuten wurden dann jedoch von den Bevensern deutlich beherrscht. Sie spielten jetzt sowohl in der Offensive als auch in der Defensive (in diesem Viertel ließen sie nur einen einzigen Korberfolg der Uelzener zu) stark auf und kamen doch noch zu einem recht deutlichen 75:63-Erfolg. Dieser Sieg war auch verdient, weil die MTVer eine ausgeglichenere Mannschaftsleistung zeigten. Die Uelzener waren recht treffsicher aus der Distanz und erzielten sieben Dreier.
Für den MTV spielten: Lammers (21 Punkte), Wiegel (16), Tippel (14), L. Schwenson (11), Barthel (7), Wernhardt (4), Rother (2) und Stumpf.
Für die Uelzen Baskets spielten: Theissen (26), Wenzlau (15), Paeger (12), T. Klatt (8), Hackmann (2), D. Klatt, Püffel.
Beide Spiele fanden – wie sich das gehört – in einer sehr angenehmen Atmosphäre statt.
Im Verlauf der Basketball-Saison wird es in den verschiedenen Spielklassen eine ganze Reihe von Kreisderbys geben, die für die beteiligten Vereine TuS Ebstorf, Uelzen Baskets und MTV Bad Bevensen besonders interessant sein werden.
Zwei dieser Spiele werden am kommenden Sonntag in der Bevenser Waldschule ausgetragen. Dann treffen die männlichen U16- und U18-Mannschaften des MTV Bad Bevensen und der Uelzen Baskets aufeinander. Um 11 Uhr spielen die U-16-Teams gegeneinander, um 13 Uhr sind die älteren Spieler dran.
Sowohl der Uelzener als auch der Bevenser U16-Nachwuchs hat die Saison mit jeweils einem Sieg begonnen. Dabei fiel der Sieg der Uelzener gegen VfL Bleckede deutlicher aus als der der MTVer bei TuS Nenndorf. Die Partie am Sonntag wird richtungsweisend für den weiteren Verlauf der Punktspielrunde für beide Teams sein.
Beide U18-Mannschaften hatten zum Saisonauftakt den ATS Cuxhaven zu Gast. Während die „Baskets“ sehr knapp verloren, konnten sich die MTVer knapp gegen Cuxhavener behaupten. Es ist auch am Sonntag ein sehr enges Spiel zu erwarten.
Nach der männlichen U 18 (am vergangenen Wochenende) und den Regionalliga-Herren (am Samstag) startete auch die männliche U-16-Mannschaft des MTV Bad Bevensen mit einem Sieg in die neue Punktspielsaison. Die Schützlinge den Trainers Sören Zinn kamen zu einem 53:50-Erfolg beim TuS Nenndorf.
Über die gesamte Spielzeit hinweg war es eine enge und spannende Partie. Die MTVer hatten die ersten beiden Viertel mit jeweils einem Punkt Differenz für sich entscheiden können und gingen mit einem 20:18-Halbzeitstand in die Pause. Am Ende des dritten Viertels lagen sie mit vier Punkten zurück (34:38). Den Grundstein für ihren Sieg legten die Bevenser mit einem 8:0-Lauf zwischen der 33. und 35. Spielminute, mit dem sie sich auf 48:42 absetzen konnten. In der Schlussphase ließen sie sich den Sieg nicht mehr aus der Hand nehmen.
Für den MTV spielten: Barthel (21 Punkte), Tippel (19), Klippe (7), Becker (4), Kalz (2) und Eller.
„Viel Krampf, aber auch viel Kampf – und der Kampf hat zum Sieg geführt.“ Dieses Fazit zog Trainerin Hanna Ballhaus nach dem Erfolg des MTV Bad Bevensen Lüneburg im ersten Punktspiel der Saison 2011/12 gegen die TSG Bergedorf. Die Gäste wurden mit 73:63 bezwungen.
Die Heidjer erwischten eine „Traumstart“ mit ihrer „ersten Fünf“ (Jakob und Stefan Kettenburg, Lotze, Willing und von Dressler). Nach vier Minuten hatten sie bereits 17 Punkte auf ihrem Konto, während zwischendurch nur Georgiev für die Bergedorfer einen Dreier erzielte. Dieser Beginn war so recht nach dem Geschmack der fast 150 Zuschauer im Sportpark Kreideberg. Die mussten dann aber miterleben, wie der Vorsprung der vereinigten MTVer in der Folgezeit dahin schmolz. Nach dem ersten Spielviertel führten die Spieler des Teams Heide noch mit 25:17, in der 14. Spielminute jedoch nur noch mit einem Punkt (28:27). In dieser Spielphase ging der Schwung aus den ersten Spielminuten verloren. Die MTVer „produzierten“ eine ganze Reihe von Ballverlusten und trafen zu oft falsche Wurfentscheidungen. So kam es zu einer wenig beruhigenden Halbzeitführung von 39:35.
Die Gastgeber kamen gleich nach der Pause wieder besser ins Spiel. Durch eine gute Defensivleistung blieben die Bergedorfer fünf Minuten lang ohne Korberfolg. Jakob Kettenburg erzielte in dieser Zeit zwei wichtige Dreier und Lotze und Willing waren sicher von der Freiwurflinie (26. Minute 51:42). Aber dann schlichen sich wieder einfache Fehler auf Seiten der Heidjer ein und es begann eine „Zitterpartie“, in der sie besonders in der Offensive sehr verkrampft wirkten. Angetrieben von einem Lazar Georgiev, der auch „unmögliche“ Würfe traf und am Ende der Partie mit 31 Punkten Topscorer der Partie war, holten die Bergedorfer Punkt für Punkt auf und gingen zu Beginn des Schlussviertels selbst in Führung (34. Spielminute 61:58 aus Bergedorfer Sicht). Wieder war es Jakob Kettenburg, der mit einem Dreier den Ausgleich schaffte und damit zugleich „den Turbo einschaltete“ für eine starke Schlussphase der Heidjer. In der wussten die vor allem durch ihre Nervenstärke und ihr kampfbetontes Spiel zu überzeugen und damit kamen sie zu ihrem verdienten Sieg.
Die Bergedorfer boten eine Mannschaft auf, die sich in spielerischer Hinsicht stärker präsentierte als erwartet. Sie hatte zwei „Riesen“ mitgebracht, die unter beiden Körben Reboundstärke zeigten. Bei ihnen spielte auch Yannick Ansah mit, der vor einigen Jahren auch im Aufgebot der Bevenser gestanden hatte. Und natürlich hatten sie in Georgiev eine Spielerpersönlichkeit, die im Verlauf der Saison zu den Topscorern der Liga zählen wird.
Trainerin Hanna Ballhaus setzte alle zwölf Spieler, die ihr zur Verfügung standen, ein (Hellbrügge konnte wegen einer Verletzung nicht spielen). Sie meinte nach dem Spiel: „Ich hatte eigentlich nie das Gefühl, dass wir das Spiel verloren würden, auch nicht zu dem Zeitpunkt, als es eng wurde.“ Sie hob die Leistungen von Jakob Kettenburg („Er hat wichtige Punkte zum richtigen Zeitpunkt gemacht.“) und Benjamin Lotze („Er ist der emotionale Leader des Teams.“) besonders hervor. Und dann wiederholte sie den Satz, der schon mehrfach in den letzten Wochen von ihr zu hören war: „Es ist noch Luft nach oben.“
Die Statistiken Punkte / Freiwurfversuche / Treffer / Dreier / Fouls):
Alvin Hartmann 0 0/0 0 1
Stefan Kettenburg 2 0/0 0 2
Benjamin Lotze 11 4/3 2 3
Jakob Kettenburg 22 2/1 5 0
Michael Tetzer 0 0/0 0 0
Andreas Willing 20 8/4 0 4
Timm von Dressler 8 4/2 0 2
Jan Schröder 5 4/2 1 3
Sascha Gilbert 0 0/0 0 0
Tim Skoeries 0 0/0 0 2
Daniel Jüstel 5 0/0 1 3
Kevin Knaust 0 0/0 0 0
Summen: 73 22/12 9 20
Jetzt geht’s los! Die Regionalliga-Mannschaft MTV Bad Bevensen Lüneburg startet mit einem Heimspiel in die Punktspielsaison 2011/12: Zu Gast ist am Samstag um 20 Uhr im Sportpark Kreideberg in Lüneburg das Team der TSG Bergedorf. Nach einer sehr intensiven Vorbereitungszeit gehen die vereinigten MTVer mit großem Selbstbewusstsein und voller Optimismus in die neue Saison: Sie wollen auf jeden Fall „oben“ mitspielen und zumindest den fünften Tabellenplatz, den sie am Ende der vergangenen Spielzeit belegten, übertreffen.
Dazu ist ein guter Einstieg in die Saison erforderlich. Ein Sieg gegen den Gast aus Bergedorf käme da gerade recht. Die Heidjer gehen als Favoriten in diese Partie, auch deshalb, weil einige Leistungsträger der TSG in der vergangenen Saison und danach die Mannschaft verlassen haben. Trotzdem sind die Gäste nicht zu unterschätzen, denn mit Georgiev haben sie immer noch einen der Topscorer der Liga.
Trainerin Hanna Ballhaus wird sicherlich anders coachen als bei dem letzten Testspiel (gegen TuS Ebstorf wurde 75:58 gewonnen), bei dem es noch ein wenig „Sand im Getriebe“ gab. Alle Leistungsträger stehen zur Verfügung.
Am Sonntag beginnt auch für die männliche U16 des MTV Bad Bevensen der „Ernst“: Die Schützlinge von Trainer Sören Zinn treten zu einem Auswärtsspiel bei TuS Nenndorf an. Es ist die erste Begegnung zwischen diesen beiden Vereinen in dieser Altersklasse. Der Ausgang der Partie ist daher ungewiss.
Die anderen Ballsportarten (Fußball, Handball, Volleyball) haben mit ihren Punktspielen bereits begonnen. Nun steht am kommenden Wochenende der erste Spieltag für die Basketballspieler an. Mit dabei als die Mannschaft, die in der Region am „hochklassigsten“ spielt, ist das Kooperationsteam MTV Bad Bevensen Lüneburg (auch Team Heide, „Koop-Team“, „vereinigte MTVer, „Heidjer“ oder „Heidschnucken“ genannt), das in der 2. Regionalliga auf Korbjagd geht – der vierthöchsten Liga in Deutschland.
Der MTV Bad Bevensen gehört seit der Spielzeit 2006/07 dieser Liga an. Als sich vor der Saison 2010/11 abzeichnete, dass der Verein es nicht alleine schaffen würde, eine konkurrenzfähige Mannschaft zu stellen, wurde die Kooperation mit dem MTV Treubund Lüneburg vereinbart – und das mit gutem Erfolg: Die vereinigten MTVer belegten in der vergangenen Saison einen guten fünften Platz in der Tabelle. Die Kooperation erwies sich als sehr sinnvoll und wird deshalb in dieser Saison fortgesetzt. Das Team trainiert und spielt in Bad Bevensen und in Lüneburg, die organisatorischen Regularien werden vom MTV Bad Bevensen erledigt.
Wichtigste Veränderung beim Team ist, dass die Heidjer einen neuen Trainer bekommen haben – besser gesagt: eine Trainerin. Hanna Ballhaus hat in der vergangenen Saison noch die Damen der Osnabrück Panthers in die erste Bundesliga geführt, konnte dann im Juli vom MTV Treubund Lüneburg als Sportlehrkraft verpflichtet werden und ist im Rahmen ihrer Tätigkeit für den MTV Treubund auch zuständig für das Team Heide. Die 29-Jährige bezeichnet ihre Aufgabe als „große Herausforderung und Chance“, für die sie dem Verein dankbar ist. Nach der für die Spieler durchaus harten Vorbereitung sind die voll des Lobes über ihre Trainerin, deren hohe Kompetenz sie hervorheben. Natürlich „zwickt“ es noch ein wenig bei der Anwendung der neuen Spielsysteme (besonders in der Offensive), aber Hanna Ballhaus betont: „Wir sind auf einem guten Weg.“
Innerhalb des Kaders hat es nur wenige Veränderungen gegeben. Den Jugendnationalspieler Janis Stielow zog es aus persönlichen Gründen zum Bundesligateam des SC Rist Wedel (auch wenn er dort vermutlich eher in der zweiten Mannschaft eingesetzt werden wird). Sven Sandberg steht ebenfalls nicht mehr zur Verfügung, weil sein augenblicklicher Lebensmittelpunkt in Flensburg liegt. Hinzugekommen ist der 21-jährige Timm von Dressler, der an der Leuphana-Universität studiert und seine Basketballkarriere bei den renommierten Vereinen TK Hannover und UBC Hannover begonnen hat.
In der Nordstaffel der 2. Regionalliga Nord spielen in der Saison 2011/2012 elf Mannschaften. Eigentlich sollten es zwölf Teams sein, aber der MTSV Hohenwestedt hat seine Mannschaft nach dem Meldetermin zurückgezogen, ein „Ersatz“ konnte nicht gefunden werden. Im Vergleich zur vorangegangen Spielzeit fällt auf, dass kein Team mehr aus Mecklenburg-Vorpommern dabei ist. Der EBC Rostock ist als Meister in die erste Regionalliga aufgestiegen, der PSV Rostock musste aus der Liga absteigen. Neben den Mannschaften 1.SC Norderstedt, BBC Rendsburg, Bramfelder SV, Lübecker TS, SC Rist Wedel II und TSG Bergedorf, die mit dem Kooperationsteam MTV Bad Bevensen Lüneburg bereits in der letzten Spielzeit in dieser Liga gespielt haben, gibt es „drei ein halb“ neue Ligamitglieder: BG Rotenburg/Scheeßel wechselt aus der Weststaffel in die Nordstaffel (damit kommt es wieder zu dem „Klassiker“ zwischen den Rotenburgern und den Heidjern); dann gibt es zwei Neulinge: Der BC Hamburg ist nach einem Jahr als „Fahrstuhlmannschaft“ wieder zurück und die zweite Mannschaft des MTV Itzehoe hat sich als Meister der Oberliga Schleswig-Holstein erstmalig für diese Liga qualifiziert. Der „halbe“ neue Teilnehmer an dieser Spielrunde ist die BG Halstenbek / Pinneberg. Die Halstenbeker TS war in der letzten Spielzeit schon dieser Liga, aber man hat dort offenbar große Pläne und hat deshalb eine Zusammenarbeit mit dem VfL Pinneberg vereinbart.
Vor der Saison ist es schwer, die Spielstärke der Teams einzuschätzen. Es gibt zwar etliche Vorbereitungsspiele und Turniere, aber bei denen wird noch viel ausprobiert und die „wahre“ Stärke der Mannschaften wird sich erst in den Punktspielen zeigen. Allgemein wird aber die neu entstandene BG Halstenbek / Pinneberg als Titelaspirant Nummer 1 gehandelt. Daneben gelten die Mannschaften des SC Rist Wedel und Bramfelder SV als solche, die „oben“ mitspielen werden. Als Abstiegskandidaten gelten die beiden „richtigen“ Neulinge sowie Lübecker TS und 1.SC Norderstedt.
Die Heidjer dürften mit dem Kampf um die Meisterschaft nichts zu tun haben, sollten aber auch nicht in Abstiegsgefahr kommen. Trainerin Ballhaus sieht ihr Team aber durchaus in der oberen Hälfte der Tabelle – schon allein aus ihren bisherigen Erfahrungen: „Die Mannschaften, die ich bisher betreut habe, haben immer oben mitgespielt. Und das Team Heide hat auch das Zeug dazu.“
Am vergangenen Sonntag gab es für die Heidjer das letzte Vorbereitungsspiel, Gegner war die Bezirksoberliga-Mannschaft des TuS Ebstorf. Die MTVer gewannen zwar am Ende „standesgemäß“ mit 75:58, aber es war immer noch „Sand im Getriebe“. Hanna Ballhaus gab fast allen Spielern des Kaders (Daniel Jüstel und Kevin Knaust fehlten) die Gelegenheit, sich für den Saisonauftakt zu empfehlen, und sie ließ viel experimentieren.
Die Saison beginnt am kommenden Samstag um 20 Uhr im Sportpark Kreideberg Lüneburg mit einem Heimspiel gegen TSG Bergedorf und endet am 24. März ebenfalls mit einem Heimspiel (gegen BC Hamburg).
Die Heimspieltermine (Spielbeginn ist immer um 20 Uhr):
24.09.2011 gegen TSG Bergedorf in Lüneburg
08.10.2011 gegen 1.SC Norderstedt in Bad Bevensen (KGS)
05.11.2011 gegen BBC Rendsburg in Bad Bevensen (KGS)
19.11.2011 gegen SC Rist Wedel II in Lüneburg
14.01.2012 gegen BG ROW/Scheeßel in Bad Bevensen (Wald)
28.01.2012 gegen MTV Itzehoe II in Lüneburg
04.02.2012 gegen Lübecker TS in Bad Bevensen (KGS)
25.02.2012 gegen BG „HA/PI“ in Bad Bevensen (KGS)
10.03.2012 gegen Bramfelder SV in Lüneburg
24.03.2012 gegen BC Hamburg in Lüneburg
Die männliche U 18 des MTV Bad Bevensen startete mit einem Sieg in die neue Saison. Das Team gewann das Heimspiel gegen ATS Cuxhaven mit 78:71. Über weite Strecken war die Partie recht spannend. Das erste Viertel verlief ausgeglichen (15:16), im zweiten konnten sich die Bevenser Jungen ein wenig absetzen. Beim Stand von 38:30 wurden die Seiten gewechselt. Gleich nach der Pause konnten sie ihren Vorsprung bis auf 15 Punkte ausbauen (Spielstand in der 25. Minute 52:37), doch die Gäste verkürzten ihren Rückstand und kamen bis zum Ende des dritten Viertels auf fünf Punkte heran (58:53). Die Partie schien zu kippen, doch im Schlussviertel behielten die MTVer die Oberhand.
Auch wenn die Bevenser Jungen zeitweise eine gute Leistung ablieferten, lief noch nicht alles „rund“. So gab es gerade zu Beginn der Partie und im dritten Spielabschnitt eine Reihe von „Stockfehlern“, leichte Ballverluste und Schwächen in der Defensive. Die Cuxhavener waren besonders durch ihre Treffsicherheit aus der Distanz (sie erzielten acht Dreier) gefährlich.
Für den MTV spielten: Wiegel, Lammers (je 23 Punkte), Schwenson (13), Wernhardt (7), Tippel, Barthel (je 6), Rother.
Die jungen Basketballer aus Uelzen und Bad Bevensen haben es offenbar besonders eilig: Sie beginnen ihre Punktspielsaison in der Bezirksliga der männlichen U 18 bereits eine Woche vor dem eigentlichen Saisonauftakt. Ihr Spielpartner ATS Cuxhaven hatte darum gebeten, wegen der weiten Anreise einen Doppelspieltag einzurichten und dafür konnte nur das kommende Wochenende gefunden werden. Und so spielen die Cuxhavener am Samstag bei den Uelzen Baskets und am Sonntag bei den Jungen des MTV Bad Bevensen.
Die MTVer haben sich intensiv auf die Saison vorbereitet. Am Anfang einer Spielzeit ist es immer schwer, Prognosen über deren Verlauf abzugeben. Aber Trainer Jan Jäkel ist sich sicher, dass sein Team eine gute Rolle in der Liga spielen wird. Ob es am Sonntag zu einem Sieg reichen wird, ist ungewiss, denn es ist zu erwarten, dass in der Basketball-Hochburg Cuxhaven gute Nachwuchsarbeit geleistet wird und deshalb eine starke Mannschaft in Bad Bevensen auflaufen wird. Spielbeginn ist am Sonntag um 15 Uhr in der Turnhalle der Waldschule.
„Das Team hat sich von Spiel zu Spiel gesteigert, aber es bleibt bis zum Saisonbeginn noch viel zu tun.“ Das ist das Fazit von Trainerin Hanna Ballhaus nach dem Basketballturnier in Lüneburg, an dem sich das Kooperationsteam MTV Bad Bevensen Lüneburg am vergangenen Wochenende beteiligte.
Zum 10. Mal hatte der MTV Treubund Lüneburg den „BaBa-Cup“ organisiert, viele hochklassige Mannschaften (darunter der Bundesligist SC Rist Wedel und vier Teams aus der 1.Regionalliga) nutzten die Gelegenheit, kurz vor dem Beginn der Punktspielsaison den Leistungsstand zu testen.
In der Vorrunde hatte es das Koop-Team mit den Mannschaften von Berlin Süd, TK Hannover und MTV Itzehoe I zu tun. Die Partie gegen den Berliner Oberligisten konnten die „vereinigten MTVer“ noch mit 36:25 für sich entscheiden, aber die beiden anderen Partien verloren sie deutlich (31:51 gegen TK Hannover, 24:68 gegen MTV Itzehoe). Am zweiten Turniertag mussten sich die Heidjer dem Ligakonkurrenten SC Rist Wedel II (37:48) und dem SV Haspe (29:63) geschlagen geben.
Trainerin Hanna Ballhaus sah gute Ansätze in der Defensivarbeit ihres Teams, aber die von ihr neu eingeführten Systeme im Angriff klappten noch viel zu selten. Die Heidjer konnten allerdings auch nicht in stärkster Besetzung antreten. Mit Stefan und Jakob Kettenburg und Andreas Willing fehlten der Mannschaft gleich drei Leistungsträger, zudem verletzte sich Daniel Jüstel im zweiten Spiel so schwer, dass er nicht mehr eingesetzt werden konnte.
Das Endspiel des Lüneburger Turniers endete mit einer Überraschung: Der VfL Stade (1. Regionalliga) setzte sich in einer sehr intensiv geführten Partie gegen den höher eingeschätzten Bundesligisten SC Rist Wedel mit 40:30 durch. Bei den Wedelern wirkte auch der Jugendnationalspieler Janis Stielow mit, der in der vergangenen Saison noch für das Koop-Team aufgelaufen war.
Neben dem Turnier der Herren fand zugleich ein ebenfalls sehr gut besetztes Turnier für Damenmannschaften statt. Hier bestritten zwei Teams aus der 2. Bundesliga das Endspiel. Dabei gewann Phoenix Hagen gegen Dolphins Bielefeld mit 51:46.
Bis zum ersten Punktspiel der Saison 2011/12 dauert es zwar noch drei Wochen (24. September gegen TSG Bergedorf), aber seit einem guten Monat bereiten sich die Spieler des Kooperationsteams MTV Bad Bevensen Lüneburg („Team Heide“) intensiv auf die kommenden Aufgaben vor. Das ist auch dringend notwendig, denn seit Mai (nach dem Abschluss der Saison 2010/11 und dem Gewinn des Bezirkspokalwettbewerbs) befanden sich die Heidjer in einer Art „Sommerstarre“. Das lag im Wesentlichen daran, dass der bisherige Trainer Sven Schroeder sein Amt niederlegte (weil er nach eigenen Angaben eine „Auszeit“ benötigte) und sich die erforderliche Trainersuche als schwierig erwies. Die Trainerfrage ist seit Ende Juli geklärt: Hanna Ballhaus betreut das Team. Durch einige glückliche Zufälle konnte der MTV Treubund Lüneburg sich die Dienste der erst 29 Jahre alten Sportlehrkraft sichern, die neben der Arbeit mit dem Team Heide auch für den Sportpark Kreideberg arbeitet, in die Lüneburger Schulen gehen soll und auch Trainer des MTV Treubund unterstützen soll.
Hanna Ballhaus ist in Göttingen aufgewachsen und hat dort auch die ersten Schritte in die Trainerlaufbahn gemacht. Seit drei Spielzeiten arbeitet sie hauptamtlich als Trainerin, in der Saison 2008/09 betreute sie die Damen der BG Rotenburg/Scheeßel (und gewann mit dieser Mannschaft den NBV-Pokalwettbewerb), in den beiden letzten Spielzeiten arbeitete sie für die Osnabrück Panthers und schaffte mit ihren Spielerinnen den Aufstieg in die 1.Damen-Bundesliga. Sie und das Osnabrücker Management hatten unterschiedliche Vorstellungen, wie es bei den Panthers weitergehen sollte, deshalb trennten sich die Wege und Hanna Ballhaus „landete“ in Lüneburg.
Es ist das erste Mal, dass sie eine Herrenmannschaft auf diesem Niveau trainiert. Sie betrachtet es als eine große neue Herausforderung. „Ich bin froh, dass ich hier diese Chance bekommen habe. Die Arbeit macht total Spaß, es ist eine ganz andere Atmosphäre, eine andere Energie und ein anderes Miteinander.“ Für die Spieler des Teams findet sie nur lobende Worte: „Die Jungen haben mir das Eingewöhnen sehr leicht gemacht. Sie sind menschlich sehr kompetent, ziehen in der anstrengenden Vorbereitungszeit sehr gut mit, sie wissen, was sie wollen und arbeiten auch dafür. Die Mannschaft hat durchaus Potenzial.“ Dass sie das Herrenteam als Frau, die jünger ist als ein großer Teil der Mannschaft, betreut, spielt für sie keine Rolle. „Es gibt einen Respekt von beiden Seiten miteinander. Sie erkennen meine Kompetenz an und wir – das Team und ich – sind Teile einer Gruppe von Menschen, die gemeinsam etwas erreichen wollen.“ Nach ihrer „Basketball-Philosophie“ befragt, sagt sie zunächst, dass ihr eine intensive Verteidigung wichtig ist. Aber es muss noch mehr dazu kommen: „Ich möchte die Ausbildung individueller Fähigkeiten fördern und daraus ein mannschaftliches Miteinander auch in der Offensive entwickeln.“
Das kommende Wochenende bietet die erste Möglichkeit für eine „Standortbestimmung“: Der MTV Treubund Lüneburg organisiert bereits zum 10. Mal ein hochklassiges Basketballturnier, das viele Teams insbesondere aus den verschiedenen Regionalligen in der Vorbereitungsphase nutzen. Bei den Herren haben 16 Teams gemeldet. Darunter ist mit dem SC Rist Wedel auch eine Bundesliga-Mannschaft. Vier Mannschaften aus der ersten Regionalliga sind dabei (VfL Stade, MTV Itzehoe, SV Haspe, BG Aschersleben). Von den Ligakonkurrenten des Koop-Teams aus der 2. Regionalliga sind vertreten: Bramfelder SV, SC Rist Wedel II, BBC Rendsburg, BG Halstenbek Pinneberg, MTV Itzehoe II. Die „vereinigten MTVer“ haben es in der Vorrunde am Samstag mit den Teams des TK Hannover, des MTV Itzehoe und von Berlin Süd zu tun. Wie das Turnier für sie weitergeht, entscheidet sich durch den Ausgang dieser Spiele.
Die Spieltermine des Koop-Teams am Samstag:
14:15 Uhr gegen Berlin Süd
15:30 Uhr gegen TK Hannover
19:15 Uhr gegen MTV Itzehoe I
Alle drei Spiele finden in der Halle in Kaltenmoor statt.
Das gleichzeitig stattfindende Turnier der Damen ist sogar fast noch besser besetzt. Zwei Bundesligisten (Phoenix Hagen, Bielefeld Dolphins) und vier Teams aus der 1. Regionalliga (BG Hamburg West, TK Hannover, BG Braunschweig, Berlin Süd) haben gemeldet.